Posts Tagged ‘The Lord of the Rings’

Rebecca – Minute Movie Review

Montag, Juni 28th, 2010

Review:

A young woman falls for a recently widowed and very rich man and at first their marriage is bliss, but when they return to his home, she is overshadowed by his dead first wife, Rebecca, who was basically the most awesome person ever. As she struggles to find her place in the household, her husband withdraws more and more and all this before the twist in the middle of the film shakes things up significantly. Hitchcock’s classic film works because it manages to perfectly set the mood, keeps the story interesting from start to finish and is one of the most beautifully photographed black and white films of all time, and in spite of the complete lack of believable chemistry between leads Laurence Olivier and Joan Fontaine, largely due to the former’s displeasure with the choice of his co-star and is resulting petulant behaviour.

Random Observations:

Rebecca at the IMDb

The film is based on the book by Daphne Du Maurier, whose work has repeatedly been adapted by Hitchcock, such as for The Birds.

George Sanders in a villainous role is always a joy to see, so naturally he helps improve the film considerably.

The model of the house, Manderley, is among the most convincing in film history, rivalling those made 60+ years later for The Lord of the Rings trilogy. It also was the most expensive set for the film.

If you are familiar with the restriction the Production Code imposed on stories, I’m sure you can figure out where the film differs from the book. Whether that detracts from the story is up for argument.

Australia – Minute Movie Review

Samstag, April 10th, 2010

Review:

In 1939, British aristocrat Nicole Kidman comes to Northern Australia to convince her husband to sell their cattle farm and come back to England. But when she arrives, her husband has died and she alone stands in the way of the cattle king. Naturally, with the help of cattle driver/lover/general good guy Hugh Jackman, she succeeds spectacularly. But since these “epic” movies always need to run at least two and a half hours, a further story surrounding her love for the country, a mixed race Aboriginal magic child, and some war story is tacked on. Before that point, the film is laughably bad. But these inconsistent second story make it cringe-worthily horrible. Director Baz Luhrmann wanted to make a David-Lean-like epic about his native country, but ended up making a supposedly dream-like film that never finds its footing and where not even the actors are sure whether it’s supposed to be this campy.

Random Observations:

Australia at the IMDb

The best thing about the film is David Wenham as the main antagonist. Most people probably only know him as Faramir from The Lord of the Rings movies, so they might be surprised how well he does nasty.

The film is filled with historical inaccuracies, especially surrounding the Japanese invasion, which simply never happened. Yes, Darwin was bombed (but a year later than in the film), but Japanese soldiers never set foot on Australian soil.

I understand that Luhrmann wanted to make a film that showed Aboriginal ways in an honest and respectful manner – a commendable intention. You do not achieve that, however, by showing the Aborigines as a mixture of magical beings and dimwits.

Comic Book Movie July – A History of Violence

Dienstag, Juli 15th, 2008

A History of Violence. Think about that. Such a simple title, yet it conveys so much meaning. It sounds eloquent, yet brutal – and that may also sum up the film A History of Violence. It’s brutal. It’s bloody. It’s archaic. And it’s brilliant. In many movies today, violence has become gratuitous, has become a means without an end (Seen any Tarantino lately?). But A History of Violence is different. Sure, it more than deserves it’s R rating or being restricted to adults in Germany. But underneath that, there is so much more – an enthralling thriller as well as a heartfelt plea for family and small-town life.

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Streik, Oscars, New Line und Co

Montag, Februar 25th, 2008

Seit meinem letzten Eintrag über das bevorstehende Ende des Streiks der Drehbuchautoren sind ja doch einige Wochen ins Land gezogen. Der Grund dafür war simpel: Da ich meine journalistische Integrität als wichtiger betrachtet habe als meine schriftstellerische, habe ich ja auch während des Streiks eifrig geschrieben. Kaum war dieser beendet (an dem von mir schon angekündigten Tag) bin ich dann selber in den Streik getreten. Leider hat die AMPTP jedoch bis heute nicht auf meine (sehr moderaten) Forderungen reagiert und mein Streikposten vor dem Kodak Theater bei der gestrigen Oscar-Verleihung hat die Schauspieler auch nicht gestoppt. Wahrscheinlich weil er schon einige Stunden vor deren Auftauchen vom LAPD entfernt wurde. Und somit schreibe ich jetzt auch wieder – und hoffe, dass die Schauspieler, die in der SAG (Screen Actors Guild) vereinigt sind und deren Rahmenvertrag mit der AMPTP im Juni ausläuft, mich bei ihren Verhandlungen nicht vergessen. Denn auch wenn die Führung der SAG noch nicht mit der AMPTP spricht / sprechen will, läuft die PR-Maschine zur Verhinderung eines weiteren Streiks bereits auf Hochtouren. So haben beispielsweise einige der bekanntesten und beliebtesten Schauspieler der USA wie George Clooney und Tom Hanks die SAG schon aufgefordert, die Verhandlungen bald zu starten.

Gestern also war die Oscar-Verleihung – und da mein Versuch, sie zu bestreiken, leider verfrüht gescheitert ist, habe ich es mir natürlich dann doch angesehen. Was soll man dazu schon sagen: 4 Stunden feiert sich die Filmindustrie selber und man wartet als Zuschauer gespannt darauf, dass jemand mal endlich etwas wirklich Witziges sagt. Aber als relativer Oscar-Neuling sehe ich die Show eigentlich schon noch ganz gerne. Jon Stewart als Gastgeber war, wie auch schon 2006, lustig und souverän (auch wenn die meisten Kritiker das anders bewerten) und die meisten Gewinner – erwartete wie unerwartete – waren wohl auch gerechtfertigt. Die größte Überraschung war wohl die Auszeichnung Tilda Swintons als beste Nebendarstellerin, die sich unerwartet gegen Cate Blanchett und Amy Ryan durchsetzte. Auch interessant ist der Gewinn von drei (eher unbedeutenden) Auszeichnungen durch “The Bourne Ultimatum” – man wurde den Eindruck nie so ganz los, dass einige der Academy Mitglieder den Film gerne auch in wichtigeren Kategorien gesehen hätten. Die Gesamtliste der Gewinner kann man an vielen Stellen einsehen – in der Hoffnung dass wenigstens Amazon mich bezahlt, verlinke ich hierfür mal wieder zur IMDB.

Ein bedeutender Anteil der Oscar-Verleihung sind immer die Montagen, also die Zusammenschnitte von Filmszenen oder früheren Preisträgern. Wenn, bedingt durch den Autorenstreik, die Vorbereitungszeit dann noch etwas kürzer wird, spielen sie noch eine wichtigere Rolle. Auch diesmal fehlte nicht das Gedenken an diejenigen Hollywoodianer, die im letzten Jahr verstorben sind. Den Abschluss der Auflistung bildete dabei Heath Ledger. Als Ledger starb, hatte er gerade eine Drehpause von dem Film “The Imaginarium of Doctor Parnassus” – dem neuen Film von Terry Gilliam. Dieser dachte schon, dass er mal wieder ein Projekt unvollendet abbrechen müsste, aber jetzt hat sich doch noch ein Ersatz gefunden. Oder genauer gesagt gleich drei. Denn die Rolle von Ledger werden in dem Film jetzt Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell übernehmen – in den noch nicht gedrehten Szenen. Wie es funktionieren soll, wenn vier Schauspieler eine Figur spielen, wird sich zeigen, aber der bisherige Erfolg von “I’m not there” scheint darauf hinzudeuten, dass es durchaus möglich ist.

Derweil rückt das Ende von dem beliebten Studio New Line immer näher. Nachdem auch “Der Goldene Kompass” ziemlich schlecht gelaufen ist, deutete sich ja schon an, dass das Studio von Warner Bros. übernommen wird. Die Verträge der Geschäftsführer wurden nicht verlängert und auch wenn die Einigung mit Peter Jackson und die Ankündigung von zwei “Der kleine Hobbit” Filmen nochmal als Hoffnungsschimmer galt, ist spätestens seitdem die Nachfahren von JRR Tolkien New Line verklagt haben, da es nicht für die Rechte am “Herr der Ringe” bezahlt habe, wohl endgültig mit der Eigenständigkeit vorbei.

Um nicht ganz so traurig zu schließen: Bei der Verleihung der Independet Spirit Awards am Samstag hat “Juno” sich als der große Gewinner herausgestellt. Der Film ist jetzt schon in den USA der größte Independent Erfolg seit “My Big Fat Greek Wedding” und die Komödie mit der grandiosen Ellen Page in der Hauptrolle läuft am 20. März auch in Deutschland an.

Rettet “Der Kleine Hobbit” New Line?

Freitag, Dezember 21st, 2007

Als ich das Ende von New Line Cinema angekündigt habe, oder zumindest das Ende der Karriere von CEO Robert Shaye, war ich wohl etwas voreilig. Denn auch wenn “Der Goldene Kompass” bisher noch weniger Geld gemacht hat, als selbst die größten Pessimisten erwartet haben (zumindest in USA, international ist das Einspielergebnis wie erwartet), scheint es nun doch noch einen letzten Strohhalm für Shaye zu geben. Er hat sich mit Peter Jackson, Regisseur und Produzent der “Herr der Ringe” Trilogie, nach jahrelangen rechtlichen Auseinandersetzungen geeinigt und Jackson wird sich jetzt doch an der Verfilmung des Vorgängers “Der Kleine Hobbit” von Tolkien beteiligen. Bevor jetzt aber die Fantasy-Fans, Jackson-Fans und Popcorn-Kino-Freunde in lautes Jubeln ausbrechen: Es gibt auch zweite schlechte Nachrichten. Erstens wird Jackson nur produzieren und nicht selber Regie führen, da er mit “The Lovely Bones” und einer Tintin/”Tim & Struppi” Trilogie schon beschäftigt genug ist. Und zweitens ist geplant, aus dem Hobbit zwei Filme zu machen. Also, nicht zu früh freuen und sowieso erstmal mindestens bis 2010 warten, bis einer der Filme ins Kino kommt.

Adventskalender 8

Samstag, Dezember 8th, 2007

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Der Streik geht weiter…

Freitag, Dezember 7th, 2007

… aber dafür droht das Ende von New Line.

Wir unterbrechen das reguläre Programm (i.e. den Adventskalender) um einige Neuigkeiten aus der Filmbranche weiterzugeben.

In den USA streiken die Drehbuchautoren immer noch. Und die positive Stimmung, die sich verbreitete, nachdem angenommen wurde, der Streik könnte bald enden, hat sich leider wieder gelegt. Die Verhandlungen zwischen WGA (dem Verband der amerikanischen Drehbuchautoren) und AMPTP (dem Verband der (großen) Film- und Fernsehstudios) laufen zwar noch (bzw. wieder), bringen aber keine Ergebnisse. Und jetzt gehen Insider davon aus, dass die AMPTP die Verhandlungen bald abbrechen wird (und natürlich versuchen wird, die Schuld dafür der WGA in die Schuhe zu schieben) und dass das erhoffte Streikende vor Weihnachen sich auf mindestens Ende Februar verschiebt. Und bis dahin dürften dann deutlich mehr als die bisher betroffenen handvoll Filme erstmal verschoben werden.

Ein anderes Ende hingegen wird immer wahrscheinlicher: New Line Cinema, vor allem bekannt und groß geworden durch die Herr der Ringe Filme, droht der nächste Flop. Das Studio hat es seit Herr der Ringe nicht mehr geschafft, einen richtigen Kassenschlager zu produzieren und vor allem das letzte Jahr war desaströs. Also hat man alles auf die Karte “Der goldene Kompass” (seit gestern in deutschen Kinos) gesetzt – und sich wohl verpokert. Der Film wird von allen Seiten attackiert – von katholischen Verbänden wegen der Religionskritik in der (exzellenten) Vorlage und von Fans der Büchern und Kritikern dafür, nicht konsequent genug zu sein und die Aussage des Buches zu verwässern. Und anscheinend hält sich trotz einer gigantischen Medienkampagne das Zuschauerinteresse in Grenzen – die erwarteten Einnahmen für das Eröffnungswochenende in USA wurden bereits auf $20 Millionen runter korrigiert – weit entfernt von den $50 Millionen die normalerweise ein Indikator dafür sind, dass ein Budget von über $200 Millionen wieder eingespielt werden kann. Und wenn der Film wirklich floppt werden nicht nur die beiden weiteren Bücher der Trilogie (“Das magische Messer”, “Das Bernsteinteleskop”) nicht verfilmt, sondern Warner Brothers (denen New Line gehört) werden sich sicherlich noch mal überlegen, ob es sich lohnt, das Studio noch zu betreiben.