Posts Tagged ‘Reise’

Fünf Tage Südaustralien

Montag, Juli 16th, 2012

Gestern habe ich mit meiner Ankunft in Port Willunga am Dienstag Abend abgeschlossen. Jetzt folgt der Bericht über meine fünf Tage in Südaustralien. Wobei ich ja noch nicht wieder aus dem Statt raus bin. (Schreibt er 24 Stunden vor der Veröffentlichung, als ob er so etwas wissen könnte.) Fünf Tage, an denen ich irgendwie nicht viel gesehen, aber trotzdem viel erlebt habe.

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Wie bin ich denn hier gelandet?

Samstag, Juli 14th, 2012

Es ist 22:15. Das wäre nicht weiter relevant, wenn es nicht bedeuten würde, dass es in Deutschland jetzt 14:45 ist. Ich bin jetzt nämlich in South Australia und damit in einer anderen, etwas abwegigen, Zeitzone. Ob ich mich jemals an 7,5 Stunden Zeitverschiebung gewöhnen werde? Wahrscheinlich eher nicht, aber es sieht so aus, als würde ich diese jetzt eine ganze Weile “genießen” können. Und nicht, weil ich langfristig in Port Willunga bleiben will. Moment Mal, Port Willunga? Wo bitteschön ist das denn? Habt Ihr noch nie gehört? Ich bis Montag auch nicht, und jetzt bin ich seit Dienstag hier. Und das kam so:

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Vom Touristen zum Schwerverbrecher

Dienstag, Oktober 11th, 2011

Diese Geschichte hier hat sich vor nunmehr drei Wochen zugetragen. Ich habe schon mehrfach versprochen sie hier zu erzählen. Ich habe in mehreren E-Mails auf diesen Blog für Details verwiesen, weil ich zu faul war und bin, das alles mehrfach niederzuschreiben. Und wer mit mir bei facebook befreundet ist kann sich vielleicht noch an meine kurze, prägnante Beschreibung dieses Tages erinnern. Und die spannende Frage: ist das alles wirklich passiert? Ja, ist es, und hier folgt nun endlich die lang erwartete Geschichte davon, wie ich mich von einem unschuldigen Touristen zum ab morgen polizeilich gesuchten Kriminellen gewandelt habe. Inklusive Bildern – mit besonderem Dank an den Fotografen! (weiterlesen …)

Eine ganz neue Erfahrung

Samstag, Oktober 1st, 2011

Ein Blog wie dieser kann sehr problematisch sein. Denn grundsätzlich ist es so, dass ich mehr blogge, wenn mein Leben gerade langweilig ist und ich deswegen viel Zeit dafür habe. Sobald es interessant wird, bin ich aber viel zu beschäftigt, um über die aktuellen Ereignisse zu berichten. Das führt dann dazu, dass es endlose Geschichten über langweilige Farmarbeit gibt, aber sehr wenige spannende Reiseberichte. Und eine solch spannende Reise war auch der Grund dafür, dass es hier jetzt schon wieder fast drei Wochen komplett ruhig war. Wenn jemand eine Idee für die Lösung dieses Problems hat, wäre ich sehr froh diese zu hören. Ansonsten vertröste ich wieder auf wahrscheinlich niemals kommende verspätete Berichte und schreibe heute über etwas ganz Anderes. Aber Achtung: dieser Eintrag ist vielleicht der Ehrlichste und Persönlichste, den ich je geschrieben habe. Weiterlesen also ganz auf eigene Gefahr.

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Am Scheideweg, Teil Zwei

Freitag, September 9th, 2011

Heute in einer Woche werde ich Bundaberg verlassen. Und dann hoffentlich endgültig. Eine Reise ohne Wiederkehr, sozusagen, denn warum sollte ich auch noch mal hierhin zurückkommen wollen? Bis dahin bleiben mir (mit etwas Glück) noch fünf Tage Arbeit und ganz viele Vorbereitungen. Doch sprudele ich gerade nicht sonderlich vor Vorfreude. Warum? Nun, das ist kompliziert. (weiterlesen …)

Als sei ich niemals weg gewesen, Teil 2…

Sonntag, Juli 24th, 2011

Manche Dinge ändern sich wirklich nie. Und manchmal fühlt es sich so an, als würde man in einem nicht enden wollenden deja vú leben. So kommt mir gerade meine Rückkehr nach Australien vor. Alles wie immer, alles schon mal da gewesen. Die gleichen Leute am gleichen Ort – genau das, was das Reisen eigentlich nicht ausmachen sollte. Aber manchmal muss man halt das machen, was sein muss statt dem, was man gerne möchte. Entschuldigung, schrieb ich manchmal? Ich meinte natürlich: fast immer.

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Der größte Stein der Welt

Dienstag, April 19th, 2011

Was macht man, wenn man gut 100 Stunden in Alice Springs hat? Genau, man versucht so schnell wie möglich die Stadt zu verlassen und so viel Zeit wie es gerade geht woanders zu verbringen. Weswegen wir auch schon für den Freitag eine Dreitagestour namens „The Rock Tour“ gebucht hatten. Denn die Werbung für die Stadt mag ja auf die Leute hinweisen, „who came for a day and stayed for a life time“, dass dies aber häufig der gleiche Zeitraum ist, wird verschwiegen. Okay, nicht ganz fair, aber wenn sowohl die Reiseführer als auch die Einwohner davor warnen, nach Einbruch der Dunkelheit draußen rumzulaufen, stimmt etwas nicht. Also schnell raus aus der Stadt.

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The Ghan

Montag, April 18th, 2011

Ich habe die knapp viertausend Fotos, die ich bisher in Australien (und Singapur) gemacht habe, sehr ordentlich sortiert. Nicht einfach nur in Ordnern nach dem Datum, sondern zusammengefasst nach Orten, Zeiten und teilweise den kleinsten Stationen auf der Reise. Die oberste Ordner-Eben trägt Namen wie „Sydney“, „Bundaberg“ oder „Tasmanien“. Und jetzt gibt es auch einen Ordner „Rundreise mit Lotte“. Was signalisiert, wie bedeutend diese Reise ist und wieviele Reiseberichte der so geneigte Leser noch ignorieren kann. Dies ist also der zweite Teil unserer großen Rundreise durch halb Australien.

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MONA

Samstag, März 26th, 2011

So ein gebrochener Fuß hat ja auch Vorteile. Nicht unbedingt für mich, aber für Euch alle, meine lieben Leser, den Ihr könnt dadurch endlich mal die ganzen Geschichten lesen, die ich sonst vielleicht niemals geschrieben hätte. Die sind zwar nicht mehr ganz aktuell, teilweise beschreiben sie Ereignisse und Erlebnisse aus Bundaberg oder Brisbane oder womöglich sogar Sydney, sind also Wochen und Monate alt, aber sie sind trotzdem erwähnenswert, wie die Geschichte von MONA.

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Ein kleines Land

Montag, März 7th, 2011

Wenn man von einer Stadt in die nächste zieht, nirgendwo lange verweilt, immer in Jugendherbergen übernachtet, dann trifft man zwangsläufig eine Menge Leute. Und unter diesen sind dann doch durchaus einige, mit denen man sich gut versteht, mit denen man gerne ein Zimmer, einen Ausflug, ein Mittagessen, oder was auch sonst, teilt. Und doch sind es flüchtige Bekanntschaften, die man meist spätestens nach ein paar Tagen wieder verabschiedet. Und zu allen diesen kleinen Abschieden mache ich den immer gleichen, schlechten Witz: „Vielleicht sieht man sich ja wieder, ist ja schließlich ein kleines Land.“ Und so groß, wie es auf der Karte erscheint, ist es wirklich nicht.

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