Posts Tagged ‘Mona’

Reisestress

Montag, September 17th, 2012

Das Wort “Freizeitstress”, so furchtbar es auch sein mag, ist ja inzwischen im alltäglichen Sprachgebrauch angekommen. Und wer kennt es nicht, dass man sich so viele Dinge vornimmt und Pläne macht, dass die Zeit, die eigentlich zur Entspannung gedacht war, auf einmal tatsächlich in Stress ausartet. Das Wort “Reisestress” hingegen habe ich bisher niemanden (außer mir selbst) verwenden hören. Aber auch dieser ist vielleicht vielen nicht ganz unbekannt. Und wenn man länger unterwegs ist, ist er scheinbar fast vorprogrammiert.

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Allein unter Aboriginies

Donnerstag, September 13th, 2012

Wenn man einen Reisebericht liest, erwartet man, dass dieser weitestgehend chronologisch die Orte, Erlebnisse und Ereignisse auflistet. Gelegentlich gibt es natürlich Handlungsstränge, die mehr oder weniger parallel zur Hauptgeschichte verlaufen und die man dann gut als Anekdoten verpackt an geeigneter Stelle eingestreut genießen kann. Und auch beim Schreiben ist es sinnvoll, chronologisch vorzugehen. Allerdings besteht dann auch das Problem, dass man plötzlich über Sachen schreibt, die Wochen her sind, während man die aktuelleren, viel präsenteren Ereignisse nicht verarbeiten kann. Und vor diesem Problem stehe ich gerade. Chronologisch müsste ich jetzt von meiner Reise rund um Alice Springs mit Mona, Tae und Lok berichten. Und dies wäre eine interessante Geschichte, garniert mit vielen Fotos. Aber das ist eben Wochen her, ich sitze gerade am Strand, der Strom geht mir aus, und ich würde viel lieber über aktuellere Sachen schreiben. Weswegen ich das auch einfach mache und die letzten sechs Wochen nur im Schnelldurchlauf wiedergebe, mit der Hoffnung später noch Zeit für die ausführlichen Berichte, die ich geplant hatte, zu haben.

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Totkranker Camper

Donnerstag, September 6th, 2012

Diest ist das Dach von Serenity am Morgen des ersten August. Zu diesem Zeitpunkt wollte ich eigentlich in Darwin sein, war aber noch unterwegs. Und ja, das ist Frost auf dem Dach. Frost, der mir an jenem Tag nicht viel ausgemacht hat. Aber vorher, nun vorher hat mich die Kälte so richtig erwischt.

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Die lieben Reisegefährten

Montag, September 3rd, 2012

Wenn man zwei Jahre in einem Land hauptsächlich mit Reisen verbringt, trifft man eine Menge Leute. Die meisten sind nur oberflächliche Bekanntschaften, die ganz schnell vergessen sind. Die meisten vergisst man auch gerne am nächsten Tag wieder, den leider gibt es mehr nervige Leute auf dieser Welt als nette. Aber man findet immer auch Leute, die einem sympathisch sind und deren Gesellschaft man schätzt, zumindest für eine kurze Zeit. Und gelegentlich gibt es sogar Leute, die zu echten Freunden werden und mit denen man auch liebend gerne gemeinsam reist und von denen man sogar weiß, dass man sie wiedersehen wird, wenn sich die Wege Down Under getrennt haben. Die beiden Engländerinnen, Rosie und Nikki, die in Adelaide in meinem Auto Platz genommen haben, gehören nicht zu dieser Sorte. Sie sind vielmehr das genaue Gegenteil: die schlimmsten Menschen, die ich hier je getroffen habe.

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Postapokalyptische Abenteuer in Coober Pedy

Donnerstag, August 30th, 2012

Der Aufbruch in Adelaide verzögerte sich natürlich. Das ist ja immer so. Man will um 8 Uhr morgens losfahren, um möglichst weit zu kommen, aber mit sechs Leuten fallen auch fünf noch Dinge ein, die noch ganz schnell gemacht werden müssen. (Ich war natürlich abfahrbereit.) Aber wenn die Sonne schon gegen 17 Uhr hinter dem Horizont verschwindet und man campt, ist ein frühes Losfahren eigentlich unabdingbar. Oder man nimmt halt in Kauf, unterwegs nicht so viel zu sehen, wie eigentlich geplant. Wie an diesem ersten Tag, an dem wir außer dem wahrlich nicht sehenswerten Stadtzentrum von Port Augusta eigentlich nur gefahren sind. Rosie und Nikki mit mir in Serenity, Lok and Tae mit Mona in ihrem namenslosen, älteren Namensvetter meines Autos.

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Fünf Tage Südaustralien

Montag, Juli 16th, 2012

Gestern habe ich mit meiner Ankunft in Port Willunga am Dienstag Abend abgeschlossen. Jetzt folgt der Bericht über meine fünf Tage in Südaustralien. Wobei ich ja noch nicht wieder aus dem Statt raus bin. (Schreibt er 24 Stunden vor der Veröffentlichung, als ob er so etwas wissen könnte.) Fünf Tage, an denen ich irgendwie nicht viel gesehen, aber trotzdem viel erlebt habe.

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MONA

Samstag, März 26th, 2011

So ein gebrochener Fuß hat ja auch Vorteile. Nicht unbedingt für mich, aber für Euch alle, meine lieben Leser, den Ihr könnt dadurch endlich mal die ganzen Geschichten lesen, die ich sonst vielleicht niemals geschrieben hätte. Die sind zwar nicht mehr ganz aktuell, teilweise beschreiben sie Ereignisse und Erlebnisse aus Bundaberg oder Brisbane oder womöglich sogar Sydney, sind also Wochen und Monate alt, aber sie sind trotzdem erwähnenswert, wie die Geschichte von MONA.

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