Posts Tagged ‘Mitsubishi Pajero’

Totkranker Camper

Donnerstag, September 6th, 2012

Diest ist das Dach von Serenity am Morgen des ersten August. Zu diesem Zeitpunkt wollte ich eigentlich in Darwin sein, war aber noch unterwegs. Und ja, das ist Frost auf dem Dach. Frost, der mir an jenem Tag nicht viel ausgemacht hat. Aber vorher, nun vorher hat mich die Kälte so richtig erwischt.

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Die lieben Reisegefährten

Montag, September 3rd, 2012

Wenn man zwei Jahre in einem Land hauptsächlich mit Reisen verbringt, trifft man eine Menge Leute. Die meisten sind nur oberflächliche Bekanntschaften, die ganz schnell vergessen sind. Die meisten vergisst man auch gerne am nächsten Tag wieder, den leider gibt es mehr nervige Leute auf dieser Welt als nette. Aber man findet immer auch Leute, die einem sympathisch sind und deren Gesellschaft man schätzt, zumindest für eine kurze Zeit. Und gelegentlich gibt es sogar Leute, die zu echten Freunden werden und mit denen man auch liebend gerne gemeinsam reist und von denen man sogar weiß, dass man sie wiedersehen wird, wenn sich die Wege Down Under getrennt haben. Die beiden Engländerinnen, Rosie und Nikki, die in Adelaide in meinem Auto Platz genommen haben, gehören nicht zu dieser Sorte. Sie sind vielmehr das genaue Gegenteil: die schlimmsten Menschen, die ich hier je getroffen habe.

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Fünf Tage Südaustralien

Montag, Juli 16th, 2012

Gestern habe ich mit meiner Ankunft in Port Willunga am Dienstag Abend abgeschlossen. Jetzt folgt der Bericht über meine fünf Tage in Südaustralien. Wobei ich ja noch nicht wieder aus dem Statt raus bin. (Schreibt er 24 Stunden vor der Veröffentlichung, als ob er so etwas wissen könnte.) Fünf Tage, an denen ich irgendwie nicht viel gesehen, aber trotzdem viel erlebt habe.

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Wie bin ich denn hier gelandet?

Samstag, Juli 14th, 2012

Es ist 22:15. Das wäre nicht weiter relevant, wenn es nicht bedeuten würde, dass es in Deutschland jetzt 14:45 ist. Ich bin jetzt nämlich in South Australia und damit in einer anderen, etwas abwegigen, Zeitzone. Ob ich mich jemals an 7,5 Stunden Zeitverschiebung gewöhnen werde? Wahrscheinlich eher nicht, aber es sieht so aus, als würde ich diese jetzt eine ganze Weile “genießen” können. Und nicht, weil ich langfristig in Port Willunga bleiben will. Moment Mal, Port Willunga? Wo bitteschön ist das denn? Habt Ihr noch nie gehört? Ich bis Montag auch nicht, und jetzt bin ich seit Dienstag hier. Und das kam so:

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Man soll gehen, wenn’s am Schönsten ist

Dienstag, Juni 26th, 2012

Man soll gehen, wenn’s am Schönsten ist. Nach diesem Grundsatz hätte ich Melbourne schon vor einigen Wochen verlassen sollen, als es mir so gut wie nie ging. Allerdings gab es dann doch noch gewisse Verpflichtungen, auch bekannt als Arbeit, und außerdem konnte ich ja nicht ahnen, dass ich mal wieder einige Dinge nicht unbedingt besser machen würde. Aber wie dem auch sei, schön ist es immer noch und so ist es dann jetzt auch an der Zeit zu gehen.

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Jungfernfahrt

Mittwoch, Juni 20th, 2012

Wenn Schiffe das erste Mal die Anker lichten, werden sie vorher getauft. Jungfernflüge neuer Linienflugzeuge verursachen großen Medienansturm. Als ich das erste Mal mit meinem neuen Auto gefahren bin, war dies die Überführungsfahrt von St Kilda, wo ich es abgeholt habe, nach North Melbourne. Die zweite Fahrt führte mich in die Werkstatt. Die dritte zur Zulassungsbehörde. Danach war es dann auch wirklich richtig *mein* Auto und somit hatte ich beschlossen, für den nächsten Tag, den letzten Samstag, die “offizielle” Jungfernfahrt anzusetzen, um mein Auto gebührend einzuweihen.

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Wie gewonnen, so zerronnen

Montag, Juni 18th, 2012

Nichts im Leben ist konstant. Nichts bleibt. Alles ändert sich, manchmal zum Guten, manchmal zum Schlechten. Die meisten Veränderungen sind sowohl Gewinn als auch Verlust. Diese und andere Gedanken schwirren mir dieser Tage im Kopf herum, während mein Abschied von Melbourne näherrückt. Abschied von Melbourne, fragt Ihr? Aber ja, das habe ich doch immer wieder betont. Ich wollte doch nur den Sommer hier verbringen. Gut, jetzt sind es am Ende mehr als 9 Monate geworden. (Ja, wirklich so lange, wenn man mal von kleineren oder größeren Ausflügen absieht.) Und danach noch die Hälfte des Kontinents sehen, die ich bisher noch nicht erkundet habe. Den wilden Westen, wo sich deutlich weniger Reisende hin verirren und wo die Natur noch unberührt ist vom Massentourismus. Dafür leidet sie unter den Bodenschätzen, die dort in Masse gefördert werden. Aber das Land ist so weit und so dünn besiedelt, dass man trotzdem noch an scheinbar unbekannte Orte kommen kann.

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