Posts Tagged ‘Jürgen Vogel’

Minutenfilmkritik – Kleine Haie

Sonntag, Mai 3rd, 2009

Rezension:

Diese, schon etwas ältere, deutsche Komödie von Sönke Wortmann ist, ganz einfach gesagt, einer der lustigsten deutschen Filme aller Zeiten. Es erzählt von drei jungen Männern, die – mehr oder weniger ernsthaft – versuchen, von einer Schauspielschule aufgenommen zu werden. Ingo, der gerade seinen Job verloren hat und nicht weiß, was er möchte. Johann, der schon zehnmal abgelehnt wurde und es aber trotzdem weiter versucht, weil das Theater sein Traum ist. Und Ali, der das alles ganz locker sieht und eigentlich nur etwas erleben will. Der Film besticht durch Humor und gleichzeitigen Tiefgang, wenn er die Abgründe menschlicher Träume und des Zusammentreffens dieser mit dem Leben ergründet.

Zufällige Beobachtungen:

Ich habe diesen Film vor vielen Jahren öfter gesehen und hatte jetzt erwartet, dass er nicht annähernd so gut wäre, wie ich ihn in Erinnerung hatte – was ja leider meistens der Fall ist. In diesem Fall war der Film aber genauso gut wenn nicht besser.

Eine der ersten Hauptrollen von Jürgen Vogel, die seinen Aufstieg zu einem der bekanntesten und beliebtesten deutschen Schauspieler, ermöglicht hat.

Der Film beweist: Essen ist schöner als München.

The Ten Best Movies of 2008

Mittwoch, Januar 7th, 2009

Everybody loves Top Ten Lists, right? You can never get enough of them, correct? If you read one to the end, you want nothing more than start looking at the next one, or am I wrong? In any case, I like Top Ten (or basically any other number) Lists. I know they are silly and arbitrary and highly subjective, but they are still fun – even if one just reads them to poke fun at the author(s). So to start my own habitual list-making off, I hereby offer you the TEN BEST MOVIES OF 2008!

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Minute Movie Review – Die Welle

Montag, März 17th, 2008

Review:

Die Schüler eines deutschen Gymnasiums sind sich ganz sicher: So etwas wie das dritte Reich wäre in Deutschland heute nicht mehr möglich. Doch im Autokratie-Kurs des Schüler-Favoriten Rainer Wenger beweist dieser binnen einer Woche das Gegenteil. Er startet die Welle – und die Schüler machen eifrig mit. Die Geschichte basiert auf einem wirklichen Experiment an einer amerikanischen High School in den 60er Jahren, das den meisten deutschen Schülern bekannt sein dürfte. Transportiert ins heutige Deutschland und mit einigen weiteren dramatischen Wendungen versehen, wird daraus eine packende Gesellschaftsstudie in der Tradition von “Das Experiment“. Die einzelnen Charaktere sind vielleicht ein wenig zu ein-dimensional und die Veränderungen in den Schülern werden oft nur gezeigt und nicht begründet, aber trotzdem lässt einen die Geschichte nicht kalt – und das neue Ende wird selbst Kenner des Buches oder amerikanischen Fernsehfilms überraschen.

Random Observations:

Die Welle bei imdb.com

Ich darf heute schon ankündigen, dass wer auch immer den deutschen Kandidaten für den Oscar benennt, diesen Film für 2009 auswählen wird.

Wenn ich mal annehme, dass Jugendliche heute wirklich so reden, wie die Schüler in diesem Film, bin ich wirklich alt geworden…

Dadurch dass so viele der Charaktere eigentlich mehr Karikaturen sind und nur einem Stereotyp folgen, sind vor allem einige der späteren Verhaltensweisen sehr überraschend – und passen nicht zu dem, wie die Figur bisher dargestellt wurde.