Posts Tagged ‘interactive’

Christoph zwitschert!

Samstag, August 13th, 2011

Seht Ihr, so etwas passiert wenn ich mal nicht arbeite. Nachdem ich vor einigen Monaten schon den Widerstand aufgegeben habe und mich bei facebook angemeldet habe, bin ich heute vor lauter Langeweile hingegangen und habe mich bei Twitter angemeldet. Twitter, das ist, für diejenigen die es nicht kennen, diese komische Seite wo Gott und die Welt in kurzen Nachrichten so ziemlich alles mitteilt. Musiker kündigen ihre Konzerte an, Nachrichtenseiten bringen die Schlagzeilen, Schauspieler beschweren sich über die miserablen Bedingungen am Set ihres neuen Blockbusters, und alle anderen teilen der Welt mit, was sie soeben zu Mittag gegessen haben. Völlig überflüssig, sollte man meinen, aber ich muss zugeben schon länger in Versuchung geführt zu sein. Hauptsächlich um Stephen Fry “folgen” zu können, dessen “Tweets” legendär sind.

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I H8 Social Media

Samstag, April 16th, 2011

Meine Mutter sagt immer, man solle Prinzipien haben, aber kein Prinzipienreiter sein. Ein schöner Grundsatz, an den ich mich jedoch nie halte. Meine Prinzipien sind mir wichtig. Sie definieren mich. Sie geben mir Sicherheit in einer Welt, die ich nicht mehr verstehe. Und sie sind alle gut begründet. Wie meine Abneigung gegen diese ganze „Social Media“ Geschichten, diese „sozialen Netzwerke“, diese Internetseiten wo mein sein ganzes Leben preisgeben kann ohne jede editoriale Kontrolle. Und Facebook ist von diesem ganzen Dreck die allerschlimmste Seite. e-stalking (das Wort habe ich erfunden, falls jemand anderes es benutzt, ist es gestohlen!) leicht gemacht. Ich hasse Facebook. Und seit heute bin ich dort angemeldet.

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Eine Frage des Geldes

Samstag, November 6th, 2010

Nach fünf Tagen Sydney, davon ein Tag sogar ohne Regen, kann ich jetzt sagen, dass es mir hier eigentlich ganz gut gefällt. Eigentlich so gut, dass ich beschlossen habe, erstmal bis Ende des Jahres hierzubleiben – denn Weihnachten und Silvester in Sydney sollte man nicht verpassen. Und das eigentliche Australien, die rote Erde, die Kängurus, Koalas und Krokodile, kann ich auch danach noch sehen. Deswegen habe ich heute mich auch erstmal für die ersten Jobs beworben, nachdem mir der Jobvermittlungsagenturmitarbeiter (im Englischen gibt es so lange Wörter leider nicht) versichert hat, mein “resume” sei absolut in Ordnung. Arbeiten in Sydney, irgendwo als “Office Assistant”, “Sales Person” oder sonst etwas – keine schlechte Idee, wenn man hier bleiben will.

Und dringend nötig, wenn man hier irgendwie überleben will. Denn wenn es eins gibt, was man über Sydney sagen kann, dann das es teuer ist. Unglaublich teuer. Und selbst mit Arbeit dürfte es richtig schwer werden, Geld für weitere Reisen zu sparen – denn schließlich bietet Sydney unglaublich viel, was zum Geldausgeben anregt. Und wenn selbst in einer einfachen Kneipe jedes Bier A$5 kostet, ist auch der Stundenlohn von 18 bis 20 Dollar (wovon 29% Steuern abgehen) plötzlich nicht mehr so berauschend. Und Wohnungen, bzw. WG-Zimmer, kosten auch schnell A$300 – pro Woche, versteht sich. Warum also hierbleiben, wenn man doch auf dem Land das gleiche verdienen kann und dabei noch die Unterkunft gestellt bekommt – von den weiteren Unterschieden in Lebenshaltungskosten ganz zu schweigen?

Wahrscheinlich weil ich ein ziemlicher Feigling bin. Ich glaube, ich muss erstmal irgendwie in diesem Land ankommen, bevor ich mich irgendwohin traue, wo ich wirklich richtig fremd bin – also dahin, wo man nicht an jeder Ecke ein paar Deutsche trifft. Denn wenn es eins gibt, was man über Sydney sagen kann, dann das hier unendlich viele Deutsche sind. Im Hostel habe ich (nur noch) einen auf dem Zimmer. Sven, mit dem ich schon ein wenig das Nachtleben der Stadt unsicher gemacht habe – aber das ist eine Geschichte für einen anderen Tag. Auch sonst sind hier unglaublich viele Deutsche – und weil wir uns ja alle freuen, wenn wir mal kein Englisch sprechen müssen, gravitieren wir alle ein wenig zueinander. Und wenn man, so wie ich, auch gerne mal alleine unterwegs ist, hört man auch ständig Deutsche. Selbst auf der Adventure Travel & Backpacker Expo, wo ich heute war, und die eindeutig mehr auf Australier ausgerichtet war, wimmelte es nur so vor Deutschen. Und Werbung für Neuseeland. Ich habe mal so ziemlich an jedem Gewinnspiel teilgenommen, und hoffe jetzt sehr, eine Reise nach Neuseeland, oder vielleicht auch Tonga, zu gewinnen. Oder zumindest zehn Tage Unterkunft in einem beliebigen YHA Hostel. Dann eilt es mit der Jobsuche nämlich nicht so sehr…

Ich weiß, dass ich verwöhnt und privilegiert bin. Ich weiß, dass es wohl kaum als Vorbereitung auf das richtige Leben gelten kann, wenn man sich niemals Gedanken über Geld machen musste. Und wenn man solch blöden Sprüche wie “Über Geld spricht man nicht, Geld hat man” als wirkliche Maxime angesehen hat. Aber doch könnte ich jetzt gut darauf verzichten, mir ernsthafte Gedanken darüber machen zu müssen, wo der nächste Dollar herkommt. Klar, das ist (noch) etwas übertrieben, aber mir wird gerade sehr schmerzhaft bewusst, dass ich hier zwar vielleicht mit Netz, aber zumindest ohne doppelten Boden unterwegs bin. Und dass ich wirklich auf mich selber angewiesen bin. Und das fühlt sich gerade gar nicht befreiend, sondern vor allem beängstigend an. Undwenn es eins gibt, was man über Sydney sagen kann, dann das es kein guter Ort für Ängste ist. Aber da muss ich jetzt durch und ich will mich auch nicht ernsthaft beschweren. Ich bin eigentlich immer noch vorsichtig optimistisch. Ich wollte nur zur Abwechslung mal etwas ehrliches schreiben, statt den gewohnten ironischen Bemerkungen über Gott und die Welt. Ich verspreche auch, dass es demnächst wieder Interessanteres zu lesen gibt.

Jetzt habe ich ganz viel geschrieben, aber ganz wenig gesagt. Und während meine Wäsche gerade läuft (die Details des Lebens eines Backpackers sind hochinteressant, nicht wahr?) mache ich mir mal weiter Gedanken, wie es jetzt so weitergeht. Denn solange ich keinen Job angenommen habe und keine Wohnung gesucht habe, kann ich mich ja immer noch umentscheiden. Rund um Perth gibt es derzeit wohl sehr viel Möglichkeiten. Und dahin zu kommen kostet ja auch nur schlappe A$500. Fast geschenkt also. Nur werde ich dann wohl Silvester in Sydney verpassen – und  wenn es eins gibt, was man über Sydney sagen kann, dann das Silvester ein Erlebnis ist. Aber mal schauen. Wer jetzt jedenfalls von diesem ganze Gerede um den heißen Brei genervt ist, kann ja seine Meinung äußern – entweder in den Kommentaren oder noch bequemer in der Abstimmung auf der rechten Seite. Wenn hundert Leute abstimmen, verspreche ich auch, mich an das Ergebnis zu halten…

Happy Birthday, Wes Anderson

Samstag, Mai 1st, 2010

Dear Wes,

I just wanted to wish you a very happy 41st birthday and many happy returns! May you have a wonderful day. Oh, and just let me remind you that I’m still waiting for a reply to that letter I wrote you.

Love,

Christoph

A Cry for Help

Donnerstag, Februar 19th, 2009

I am currently in the process of making full use of the tag system of WordPress and adding meaningful tags to all 200+ posts on this blog. Since this is a lot of mindless work, I will probably make a lot of mistakes – if I haven’t done so already. Should you spot such a mistake (a misspelling, a wrong tag, a mising tag), please comment on the post and I will change/delete/add it. Thank you!

The tags for movie reviews, just to give you an idea, should include the title of the film, the production year, the country of origin, the genre(s), the director, the writer (if deemed important by me), the principal cast members, other movies mentioned in the review, whether the film is part of a franchise, a book adaptation, a sequel or similar information.

Update: The re-tagging is now finished. Instead of <100 tags, there are now 1,720. All have been checked for errors twice (I really should put the same effort into error checking my posts…), but there are probably still a bunch of mistakes. So if you spot any, comment on the post or here!

It’s 2009!

Mittwoch, Januar 7th, 2009

As you probably have already noticed, it is 2009. As you have also already noticed, when you are reading this, I have returned to Fabricated Truth to post just about anything that comes to mind. There are new minute movie reviews. There is a new poll (Go Vote -> The poll has been moved to the bottom of this post). I will again write your story. I will again write your poem. I also have some other plans for nice and new things to entertain you with, but if I mention them now they are bound to never be accomplished. So sit tight, enjoy the ride and comment like your life depended on it.

Who is your favourite Monty Python member?

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Dr. Horrible’s Nice Reminder…

Samstag, Juli 19th, 2008

Just a quick reminder for all those that may have already forgotten about it: Only until tomorrow, Sunday, at Midnight (no idea which time zone, though) can you watch all three acts of Joss Whedon’s Dr. Horrible’s Sing-Along Blog for free online! After that, you have to pay and, if you live outside the US, pray that it will actually be made available in your home country. So watch it now! It’s funny! But be warned – the ending is very Whedonesque. Click on the banner above or this link to watch it now – the 45 minutes it will take may well be the best of your weekend.

And now that you have seen it, what did you think?

So, what did you think of "Dr. Horrible's Sing-Along Blog"?

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Comic Book Movie July – An Introduction

Dienstag, Juli 1st, 2008

It’s July and July means summer all over the world. (I’m not counting the southern hemisphere here for obvious reasons.) And summer means blockbuster season in cinemas. Big, loud and often simple movies for big, loud and often simple audiences. Some may remember the time when a summer blockbuster was still an event, when movies like Return of the Jedi or Indiana Jones and the Last Crusade were still something to talk about for weeks to come and that literally everybody had to see during opening weekend. Then came the time when summer blockbusters became the playground for Jerry Bruckheimer, Michael Bay and Co and plot was pretty much replaced by big explosions. And in recent years, the studios didn’t even bother to hire a writer to come up with an original concept any more. Instead, they just adapted successful comic book franchises. Batman, Spider-Man, Superman, Iron Man, Antman, Aquaman, X-Men, you get the idea. Superheroes doing what they do best – protecting the world from evil. This month will not deal with those movies.

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Now You Can Decide!

Samstag, Juni 7th, 2008

As I have said before, Fabricated Truth (as this blog is pretentiously called) is all about interaction. I promised to write your stories and your poems and of course I’ve kept my promise. But that kind of interaction obviously scared some people, so for the newest feature you don’t even have to leave a fake name. On the immediate right of this post (or slightly above that if you are reading this at a later date) you will find a poll – the option to voice your opinion on what movie I should review next. I will occasionally yield to the result and will of course update the poll as I see fit. Share and Enjoy!

The Greatest Movie Never Made

Freitag, Mai 2nd, 2008

Three months ago, when the writers’ strike was still in full effect, I wrote a letter to Wes Anderson. Yes, an actual hand-written letter (of 800 words, no less). In it, I proposed to write a screenplay for him that could be turned into a truly terrific film. Sadly, Mr. Anderson hasn’t replied to my letter to this day. Since I’m sick and tired of waiting for him to realize how great this story is, I’m going to post it here. Many other directors, producers and film-makers frequent this site and I’m sure many of them will be interested in picking up this exciting project. Please excuse the fact that the story is still contained inside the letter format, but since I’m not yet getting paid for this, I couldn’t be bothered to remove the parts addressed to Mr. Anderson. I’m sure you understand. (weiterlesen …)