Posts Tagged ‘Hostel’

Man soll gehen, wenn’s am Schönsten ist

Dienstag, Juni 26th, 2012

Man soll gehen, wenn’s am Schönsten ist. Nach diesem Grundsatz hätte ich Melbourne schon vor einigen Wochen verlassen sollen, als es mir so gut wie nie ging. Allerdings gab es dann doch noch gewisse Verpflichtungen, auch bekannt als Arbeit, und außerdem konnte ich ja nicht ahnen, dass ich mal wieder einige Dinge nicht unbedingt besser machen würde. Aber wie dem auch sei, schön ist es immer noch und so ist es dann jetzt auch an der Zeit zu gehen.

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Nachtschicht im Nichtschacht

Freitag, Juni 22nd, 2012

Es ist zwanzig vor vier, also frühester Morgen. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich der Meinung bin, dass der Titel dieses Beitrags lustig ist. In etwas mehr als drei Stunden ist meine Zeit als festangestellter Nachtportier vorbei. Es ist also meine letzte Nacht und es ist Zeit, Abschied zu nehmen. Zum Glück erstmal nur von der nächtlichen Arbeit, denn bis ich Melbourne verlasse wird noch ein bisschen Zeit vergehen.

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Die längste Nacht

Donnerstag, Juni 14th, 2012

Ich habe ja schon häufiger erwähnt, dass mir bei der Arbeit (als Nachtportier im Hostel) ziemlich oft ziemlich langweilig ist. Es ist gerade absolute Nebensaison und es gibt Nächte, in denen von den 380 Betten noch nicht mal 100 belegt sind. Oft muss ich keinen einzigen Gast mehr einchecken. Manchmal verkaufe ich noch nicht mal eine Stunde Internetnutzung und muss das Geld in meiner Kasse nicht ein zweites Mal zählen. Das dritte Zählen (am Morgen) fällt sowieso immer flach.

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Der Ball-Leistungsschalter

Mittwoch, Juni 6th, 2012

Ich hatte ja vor einigen Wochen doch ernste Bedenken, als ich über “The Night Guy” geschrieben habe. Nicht ganz unberechtigt, wie sich einige Zeit später herausstellte, als einige meiner Kollegen meinen Blog fanden und natürlich sofort wussten, um wen es ging und um welche Geschichte es sich handelt. Gut, das “Finden” meines Blogs lag wohl darin begründet, dass ich Doosh und Mark gefragt habe, ob sie etwas dagegen hätten, wenn ich das Panorama-Bild von ihnen an der Rezeption dort veröffentliche. Aber die Schuldfrage mal ganz außen vor gelassen kannten die beiden nun die Adresse und hatten auch dank der Übersetzungskünste von Google großen Spass daran, den ein oder anderen Eintrag zu lesen.

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Die 10 Ungeschriebenen Regeln der Nachtarbeit

Dienstag, Juni 5th, 2012

Vor einiger Zeit habe ich für einen anderen Blog (den, wo ich fürs Schreiben bezahlt werde und das nicht nur aus der Güte meines Herzens mache) einen Artikel namens “The 10 Unwritten Rules of Working Remotely” geschrieben. In Anlehnung daran – und weil man jede gute Idee ein zweites Mal verwenden sollte – jetzt also dieser Artikel über die Besonderheiten der Nachtarbeit. Denn mit inzwischen fast drei Monaten Erfahrung in der Nachtschicht bin ich ja schon fast eine graue Emminenz auf diesem Gebiet und damit auf jeden Fall bestens qualifiziert, über die ungeschriebenen Gesetze der Nachtarbeit zu schreiben. Und diese damit zu geschriebenen Gesetzen zu machen… Vielleicht sollte eines dieser Gesetze sein, dass man nach der Arbeit direkt ins Bett geht und nicht noch andere Dinge versucht fertig zu machen.

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Pinguine!

Sonntag, Juni 3rd, 2012

“Ein Ausflug nach St Kilda” wäre sicherlich ein passenderer Titel gewesen, aber manchmal muss man sich einfach für die Symmetrie entscheiden, auch wenn dann wenig über den Inhalt im Titel zu finden ist. Denn ich hatte ja schließlich versprochen, Pinguin-Bilder nachzuliefern. Aber die sind so schlecht geworden, dass sowohl der Inhalt als auch die Bilder mehr über den generellen Ausflug nach St Kilda erzählen als über die Pinguine.

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Die ersten Bilder

Dienstag, Mai 29th, 2012

Okay, es sind nicht die allerersten Bilder. Noch nicht einmal welche der ersten 100. Aber es sind die ersten, die veröffentlichungswürdig sind. Allerdings nur von der technischen Seite her, vom Inhalt her sicher noch nicht. Bis ich dazu komme, mal sehenswerte Aufnahmen zu machen, habt Ihr aber alle schon wieder vergessen, dass ich eine neue Kamera habe und meine liebe Schwester ist vor Neugier umgekommen. Hier also ein paar Bilder der Sony Alpha A57, aufgenommen in den letzten Tagen. Erklärungen, hoffentlich, überflüssig. Für die Vollansicht einfach auf das Bild klicken. Dringend empfohlen, da die Miniatur-Bilder irgendwie von WordPress verpixelt wurden.

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Eine Nacht zum Vergessen

Donnerstag, Mai 24th, 2012

Die meisten Nächte bei der Arbeit sind eintönig und langweilig und ich neige sehr dazu, mich genau darüber zu beschweren. Aber nach dieser Nacht werde ich sie sicherlich in Zukunft zu schätzen wissen. Und nicht nur, weil sie es mir erlauben, viel zu lesen. Sondern vor allem, weil sie so schön entspannt und problemfrei sind. Gestern ganz anders – eine unerfreuliche Geschichte nach der anderen. Und das von der ersten Minute an.

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The Night Guy

Montag, Mai 14th, 2012

Ich bin mir nicht so sicher, ob ich diesen Eintrag wirklich schreiben soll. Und noch weniger, ob ich ihn veröffentlichen soll. Es ist in gewisser Hinsicht das Portrait eines meiner Kollegen bzw. genauer gesagt des anderen Nachtportiers hier im Hostel. Und ich weiss, dass er, wenn er jemals rausfinden würde, dass ich dies geschrieben habe, nur noch eins zu mir zu sagen hätte: “I’ll kill you!” Was allerdings, sollte man fairerweise erwähnen, er auch so ziemlich häufig zu mir und ungezählten anderen Leuten sagt. Immer mit einer komisch hohen Pieps-Stimme. Keine Ahnung was es damit auf sich hat. Auf jeden Fall bin ich mir ziemlich sicher, dass er es dann erst meinen würde. Aber ich schreibe dies trotzdem, denn auch wenn es auf den ersten Blick wie eine Offenlegung seines Charakters wirkt, so offenbart dieser Text doch eigentlich viel mehr über mich. Man muss nur vielleicht ein bisschen zwischen den Zeilen lesen.

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Routine kommt, bevor man sie bemerkt

Montag, Mai 7th, 2012

Ich kann es selber kaum glauben. Am Samstag war es sechs Wochen her, dass ich angefangen habe, in diesem Hostel als Nachtportier zu arbeiten. Beziehungsweise: an dem Tag hat mein Training begonnen – bei der eigentlichen Arbeit werde ich erst heute Nacht mein sechswöchiges Jubiläum feiern können. Aber auch so ist schon einiges an Zeit ins Land gegangen und dieses ach so andere Leben ist schon wieder – fast unbemerkt – zur Routine geworden.

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