Posts Tagged ‘Fußbruch’

Oh happy day!

Dienstag, April 26th, 2011

Ich komme gerade ganz frisch aus dem Royal Brisbane & Women’s Hospital, wo sie trotz Feiertag so gut waren, meinen (gebrochenen) Fuß zu röntgen und sich die Zeit zu nehmen, mir mitzuteilen, dass dieser so gut verheilt sei, dass ich zukünftig wieder mit normalen Schuhen durch die Gegend laufen kann. Ihr könnt Euch meine Freude darüber, den riesigen, stinkenden, warmen, nervigen, Klettverschluss-behafteten Stütz-Stiefel loszuwerden gar nicht vorstellen. Die ersten Schritte waren zwar noch etwas unbeholfen, aber schon auf dem Weg zur futuristischen Brisbaner Bushaltestelle (die Busse hier fahren auf eigens für sie reservierten “Schnellstraßen”) stellte sich so etwas wie Lauf-Normalität ein. Ein großer Tag! Jetzt werden die nächsten zehn Tage Rundreise mit Charlotte bestimmt noch schöner als sowieso schon. Nur die ausstehenden Beiträge über die Nationalparks rund um Darwin zu schreiben wird schwierig – jetzt will ich erstmal irgendwohin laufen…

Der größte Stein der Welt

Dienstag, April 19th, 2011

Was macht man, wenn man gut 100 Stunden in Alice Springs hat? Genau, man versucht so schnell wie möglich die Stadt zu verlassen und so viel Zeit wie es gerade geht woanders zu verbringen. Weswegen wir auch schon für den Freitag eine Dreitagestour namens „The Rock Tour“ gebucht hatten. Denn die Werbung für die Stadt mag ja auf die Leute hinweisen, „who came for a day and stayed for a life time“, dass dies aber häufig der gleiche Zeitraum ist, wird verschwiegen. Okay, nicht ganz fair, aber wenn sowohl die Reiseführer als auch die Einwohner davor warnen, nach Einbruch der Dunkelheit draußen rumzulaufen, stimmt etwas nicht. Also schnell raus aus der Stadt.

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The Ghan

Montag, April 18th, 2011

Ich habe die knapp viertausend Fotos, die ich bisher in Australien (und Singapur) gemacht habe, sehr ordentlich sortiert. Nicht einfach nur in Ordnern nach dem Datum, sondern zusammengefasst nach Orten, Zeiten und teilweise den kleinsten Stationen auf der Reise. Die oberste Ordner-Eben trägt Namen wie „Sydney“, „Bundaberg“ oder „Tasmanien“. Und jetzt gibt es auch einen Ordner „Rundreise mit Lotte“. Was signalisiert, wie bedeutend diese Reise ist und wieviele Reiseberichte der so geneigte Leser noch ignorieren kann. Dies ist also der zweite Teil unserer großen Rundreise durch halb Australien.

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Auf der Suche nach der Huon Pinie

Samstag, April 9th, 2011

Nachdem ich die ersten Tage nach der Rückkehr nach Hobart praktisch täglich geschrieben habe und diesen Blog endlich noch mal mit Leben gefüllt hatte, ist es die letzte Woche doch wieder sehr leise geworden. Hauptsächlich, weil ich mit dem anderen „Gips“ jetzt doch wieder mobil geworden bin, aber auch weil ich mit Tamsin und David zwei wirklich nette Leute getroffen habe, mit denen ich die letzte Woche verbracht habe und viel zu viel Spaß hatte, um mich mit solchen Nichtigkeiten wie diesem Blog abzulenken. Aber gerade wenn man Spaß hat, gibt es ja auch mal etwas zu berichten.

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Die Folgen der guten Laune

Mittwoch, März 30th, 2011

Seit ich letzten Freitag erfahren habe, dass ich erst noch auf den Termin bei den Spezialisten warten muss, habe ich hier im Hostel gesessen und, vereinfacht gesagt, nicht gerade gute Laune gehabt. Ich habe versucht, das Beste drauszumachen und die Zeit sinnvoll zu nutzen, aber das hat nur sehr beschränkt funktioniert. Und während ich so dagesessen habe, bin ich innerlich und äußerlich voll in den Rückzug gegangen und habe mich vornehmlich mit mir selber beschäftigt.

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Geduld ist eine Tugend

Freitag, März 25th, 2011

Ja, Geduld ist schon etwas Tolles. Etwas, mit dem man viel anfangen kann im Leben. Ich habe dies schon vor langer Zeit erkannt. Nur nie umsetzen können. Geduld ist mir völlig fremd. Deswegen ist Schach auch das grausamste Brettspiel aller Zeiten. Und die Idee, auf etwas zu warten, verstörend. Vor allem, wenn es um etwas eigentlich Selbstverständliches geht.

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Mache niemals Pläne

Donnerstag, März 24th, 2011

Ich glaube, ich habe schon mal darüber geschrieben; auf jeden Fall habe ich in den letzten Monaten sehr viel darüber nachgedacht, wie unsinnig es ist, Pläne zu machen, wie viel besser es ist, einfach mal abzuwarten, was passiert. Vor allem, da auch die schönsten Pläne sich oft nicht umsetzen lassen. (Arbeit in Tasmanien? Guter Witz…) Und so ungeplant passieren ja auch oft tolle Sachen, wie meine Rundreise mit Dave und jetzt die zweite Rundreise mit Jan, einem jungen Deutschen, der ebenso wie ich gerne die natürlichen Seiten der Insel sehen wollte und dabei viel wandern. Was wir dann auch erstmal gemacht haben.

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