Posts Tagged ‘Freizeit’

Es folgt: ein Reisebericht. Oder zwei.

Montag, August 27th, 2012

Sechs lange Wochen sind ins Land gegangen, seitdem ich etwas an dieser Stelle veröffentlicht habe. Eine unfassbar und unverschämt lange Zeit. Die Vorsitzende meines Fan-Clubs (in anderen Kreisen auch als meine Mutter bekannt) schreibt nahezu täglich E-Mails und fordert neues Material. Und ich, treusorgender Sohn, verspreche natürlich jedes Mal, ganz bald wieder etwas zu schreiben. Und nehme es mir auch ganz fest vor. Aber irgendwie kommt dann immer etwas dazwischen. Wer mit mir bei facebook befreundet ist, kennt einige der Dinge, die so dazwischen gekommen sind. Denn auch wenn ich mir bei meiner Anmeldung vor nunmehr fast anderthalb Jahren vorgenommen habe, dass ich es nicht als Mitteilungswerkzeug benutze, sondern weiterhin regelmäßig blogge, ist es doch so, dass drei Zeilen “Status-Update” schnell geschrieben sind, ein Blog-Eintrag aber doch mehr Zeit, Ruhe und Arbeit erfordert.

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Fünf Tage Südaustralien

Montag, Juli 16th, 2012

Gestern habe ich mit meiner Ankunft in Port Willunga am Dienstag Abend abgeschlossen. Jetzt folgt der Bericht über meine fünf Tage in Südaustralien. Wobei ich ja noch nicht wieder aus dem Statt raus bin. (Schreibt er 24 Stunden vor der Veröffentlichung, als ob er so etwas wissen könnte.) Fünf Tage, an denen ich irgendwie nicht viel gesehen, aber trotzdem viel erlebt habe.

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Wie bin ich denn hier gelandet?

Samstag, Juli 14th, 2012

Es ist 22:15. Das wäre nicht weiter relevant, wenn es nicht bedeuten würde, dass es in Deutschland jetzt 14:45 ist. Ich bin jetzt nämlich in South Australia und damit in einer anderen, etwas abwegigen, Zeitzone. Ob ich mich jemals an 7,5 Stunden Zeitverschiebung gewöhnen werde? Wahrscheinlich eher nicht, aber es sieht so aus, als würde ich diese jetzt eine ganze Weile “genießen” können. Und nicht, weil ich langfristig in Port Willunga bleiben will. Moment Mal, Port Willunga? Wo bitteschön ist das denn? Habt Ihr noch nie gehört? Ich bis Montag auch nicht, und jetzt bin ich seit Dienstag hier. Und das kam so:

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Auszeit

Mittwoch, Juli 4th, 2012

Seit einer Woche bin ich nun offiziell arbeitslos. Beide Jobs bin ich los. Die Nachtschicht los zu sein trifft mich nicht hart, auch wenn der Abschied vom Melbourne Metro YHA und meinen Kollegen schwer fällt. Um meinen “Blog-Job” tut es mir schon mehr leid, aber die sechs Monate, die ich maximal für einen Arbeitgeber arbeiten kann, sind vorbei und damit werde ich wohl bis zum Ende meines Australienaufenthalts kein Einkommen mehr haben. Was auf einmal in den letzten Wochen ganz schön bedrohlich klang und bei mir nicht gerade für Begeisterung sorgte. Dann kamen noch ein paar andere Sorgen hinzu und plötzlich fühlte ich mich mal wieder völlig überfordert. Meine Lösung? Zeit für eine Pause, eine Auszeit.

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Jungfernfahrt

Mittwoch, Juni 20th, 2012

Wenn Schiffe das erste Mal die Anker lichten, werden sie vorher getauft. Jungfernflüge neuer Linienflugzeuge verursachen großen Medienansturm. Als ich das erste Mal mit meinem neuen Auto gefahren bin, war dies die Überführungsfahrt von St Kilda, wo ich es abgeholt habe, nach North Melbourne. Die zweite Fahrt führte mich in die Werkstatt. Die dritte zur Zulassungsbehörde. Danach war es dann auch wirklich richtig *mein* Auto und somit hatte ich beschlossen, für den nächsten Tag, den letzten Samstag, die “offizielle” Jungfernfahrt anzusetzen, um mein Auto gebührend einzuweihen.

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Wie gewonnen, so zerronnen

Montag, Juni 18th, 2012

Nichts im Leben ist konstant. Nichts bleibt. Alles ändert sich, manchmal zum Guten, manchmal zum Schlechten. Die meisten Veränderungen sind sowohl Gewinn als auch Verlust. Diese und andere Gedanken schwirren mir dieser Tage im Kopf herum, während mein Abschied von Melbourne näherrückt. Abschied von Melbourne, fragt Ihr? Aber ja, das habe ich doch immer wieder betont. Ich wollte doch nur den Sommer hier verbringen. Gut, jetzt sind es am Ende mehr als 9 Monate geworden. (Ja, wirklich so lange, wenn man mal von kleineren oder größeren Ausflügen absieht.) Und danach noch die Hälfte des Kontinents sehen, die ich bisher noch nicht erkundet habe. Den wilden Westen, wo sich deutlich weniger Reisende hin verirren und wo die Natur noch unberührt ist vom Massentourismus. Dafür leidet sie unter den Bodenschätzen, die dort in Masse gefördert werden. Aber das Land ist so weit und so dünn besiedelt, dass man trotzdem noch an scheinbar unbekannte Orte kommen kann.

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Ausgeschlafen

Sonntag, Juni 17th, 2012

Meinen Schlafrythmus als ungewöhnlich zu bezeichnen ist die einfachste Sache der Welt. Denn wenn man nachts arbeitet, und gleichzeitig schon gelegentlich Dinge am Tag zu tun hat oder auch einfach nur Tageslicht sehen will, lassen sich keine festen Bettzeiten finden. Nacht Arbeitsnächten schlafe ich meist von ungefähr 8 bis 14 Uhr – oder auch noch weniger. Wenn ich mal länger schlafen will, stelle ich fest, dass ich nach sechs Stunden einfach wach werde und egal wie müde ich bin, einfach nicht wieder einschlafen kann.

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Innigste Hassliebe

Montag, Juni 11th, 2012

Ich hasse Joggen. Meine Verachtung für diesen “Sport” kennt praktisch keine Grenzen. Es gibt wenige Dinge, die ich so schlimm finde wie sinnfrei und kopflos durch die Gegend zu laufen. Gibt es etwas Langweiligeres? Wahrscheinlich, aber spontan fällt mir nichts ein. Die ersten fünf Minuten sind ja noch zu ertragen, aber danach wird es immer schlimmer und schlimmer, bis ich irgendwann das Gefühl habe vor lauter Langeweile und aufgestauter Aggressionen am Liebsten die nächste rote Ampel ignorieren zu wollen und mich vor das erstbeste Auto werfen will. Ich bin in der Lage, vier Stunden auf einem Rennrad zu sitzen und dabei richtiggehend Spaß zu haben, aber dreißig Minuten Laufen sind einfach 29 zu viel. Wie kann es also sein, dass der heutige Tag das zweiwöchige Jubiläum ununterbrochenen morgenliches (…) Joggen markiert?

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Christoph Hartwig, Professioneller Skateboarder

Freitag, Juni 8th, 2012

Beim Durchblättern meines Blog-Archivs ist mir aufgefallen, dass ich zwar verdammt viel (und verdammt lange Einträge) schreibe, aber dass ich mich dabei doch auf sehr wenige Themen beschränke. Ein bisschen etwas über meine Arbeit (Noch zwei Wochen!) und meine Kollegen, viel über Entscheidungen und meine Unfähigkeit diese zu treffen (Werde ich morgen ein Auto kaufen? Niemand kann es sagen, ich am Allerwenigsten.) und ab und zu mal ein kurzer Bericht über einen Ausflug, einen Reiseabschnitt, garniert mit ein paar Fotos. Aber was ich so in meiner normalen Freizeit mache, womit ich mich beschäftige, wenn ich nicht arbeite oder über einfachen, doch unendlich schweren, Entscheidungen brüte, nun, das ist etwas, worüber ich kaum und viel zu selten schreibe. Deswegen heute mal ein Eintrag zu diesem Thema.

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Australischer Fußball

Sonntag, Mai 6th, 2012

Ich habe in den letzten Wochen eine neue Theorie entwickelt. Ich vermute mal, dass sie nicht sonderlich originell ist und eigentlich auch nicht neu, da sie andere vorher schon aufgestellt und vielleicht sogar bewiesen oder widerlegt haben, aber für mich stellt sie einen neuen Gedankengang dar und hat meine Überlegungen über Australien, die Gesellschaft und die Welt generell in ganz neue Bahnen gelenkt. Und die Theorie ist folgende: wenn Du etwas über die Menschen eines Landes erfahren willst, dann schau Dir ihren Volkssport an. Die Kultur einer Region spiegelt sich im Sport wider.

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