Posts Tagged ‘Doosh’

Wie bin ich denn hier gelandet?

Samstag, Juli 14th, 2012

Es ist 22:15. Das wäre nicht weiter relevant, wenn es nicht bedeuten würde, dass es in Deutschland jetzt 14:45 ist. Ich bin jetzt nämlich in South Australia und damit in einer anderen, etwas abwegigen, Zeitzone. Ob ich mich jemals an 7,5 Stunden Zeitverschiebung gewöhnen werde? Wahrscheinlich eher nicht, aber es sieht so aus, als würde ich diese jetzt eine ganze Weile “genießen” können. Und nicht, weil ich langfristig in Port Willunga bleiben will. Moment Mal, Port Willunga? Wo bitteschön ist das denn? Habt Ihr noch nie gehört? Ich bis Montag auch nicht, und jetzt bin ich seit Dienstag hier. Und das kam so:

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Nachtschicht im Nichtschacht

Freitag, Juni 22nd, 2012

Es ist zwanzig vor vier, also frühester Morgen. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich der Meinung bin, dass der Titel dieses Beitrags lustig ist. In etwas mehr als drei Stunden ist meine Zeit als festangestellter Nachtportier vorbei. Es ist also meine letzte Nacht und es ist Zeit, Abschied zu nehmen. Zum Glück erstmal nur von der nächtlichen Arbeit, denn bis ich Melbourne verlasse wird noch ein bisschen Zeit vergehen.

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Wie gewonnen, so zerronnen

Montag, Juni 18th, 2012

Nichts im Leben ist konstant. Nichts bleibt. Alles ändert sich, manchmal zum Guten, manchmal zum Schlechten. Die meisten Veränderungen sind sowohl Gewinn als auch Verlust. Diese und andere Gedanken schwirren mir dieser Tage im Kopf herum, während mein Abschied von Melbourne näherrückt. Abschied von Melbourne, fragt Ihr? Aber ja, das habe ich doch immer wieder betont. Ich wollte doch nur den Sommer hier verbringen. Gut, jetzt sind es am Ende mehr als 9 Monate geworden. (Ja, wirklich so lange, wenn man mal von kleineren oder größeren Ausflügen absieht.) Und danach noch die Hälfte des Kontinents sehen, die ich bisher noch nicht erkundet habe. Den wilden Westen, wo sich deutlich weniger Reisende hin verirren und wo die Natur noch unberührt ist vom Massentourismus. Dafür leidet sie unter den Bodenschätzen, die dort in Masse gefördert werden. Aber das Land ist so weit und so dünn besiedelt, dass man trotzdem noch an scheinbar unbekannte Orte kommen kann.

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Die längste Nacht

Donnerstag, Juni 14th, 2012

Ich habe ja schon häufiger erwähnt, dass mir bei der Arbeit (als Nachtportier im Hostel) ziemlich oft ziemlich langweilig ist. Es ist gerade absolute Nebensaison und es gibt Nächte, in denen von den 380 Betten noch nicht mal 100 belegt sind. Oft muss ich keinen einzigen Gast mehr einchecken. Manchmal verkaufe ich noch nicht mal eine Stunde Internetnutzung und muss das Geld in meiner Kasse nicht ein zweites Mal zählen. Das dritte Zählen (am Morgen) fällt sowieso immer flach.

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Der Ball-Leistungsschalter

Mittwoch, Juni 6th, 2012

Ich hatte ja vor einigen Wochen doch ernste Bedenken, als ich über “The Night Guy” geschrieben habe. Nicht ganz unberechtigt, wie sich einige Zeit später herausstellte, als einige meiner Kollegen meinen Blog fanden und natürlich sofort wussten, um wen es ging und um welche Geschichte es sich handelt. Gut, das “Finden” meines Blogs lag wohl darin begründet, dass ich Doosh und Mark gefragt habe, ob sie etwas dagegen hätten, wenn ich das Panorama-Bild von ihnen an der Rezeption dort veröffentliche. Aber die Schuldfrage mal ganz außen vor gelassen kannten die beiden nun die Adresse und hatten auch dank der Übersetzungskünste von Google großen Spass daran, den ein oder anderen Eintrag zu lesen.

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Die ersten Bilder

Dienstag, Mai 29th, 2012

Okay, es sind nicht die allerersten Bilder. Noch nicht einmal welche der ersten 100. Aber es sind die ersten, die veröffentlichungswürdig sind. Allerdings nur von der technischen Seite her, vom Inhalt her sicher noch nicht. Bis ich dazu komme, mal sehenswerte Aufnahmen zu machen, habt Ihr aber alle schon wieder vergessen, dass ich eine neue Kamera habe und meine liebe Schwester ist vor Neugier umgekommen. Hier also ein paar Bilder der Sony Alpha A57, aufgenommen in den letzten Tagen. Erklärungen, hoffentlich, überflüssig. Für die Vollansicht einfach auf das Bild klicken. Dringend empfohlen, da die Miniatur-Bilder irgendwie von WordPress verpixelt wurden.

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Eine Nacht zum Vergessen

Donnerstag, Mai 24th, 2012

Die meisten Nächte bei der Arbeit sind eintönig und langweilig und ich neige sehr dazu, mich genau darüber zu beschweren. Aber nach dieser Nacht werde ich sie sicherlich in Zukunft zu schätzen wissen. Und nicht nur, weil sie es mir erlauben, viel zu lesen. Sondern vor allem, weil sie so schön entspannt und problemfrei sind. Gestern ganz anders – eine unerfreuliche Geschichte nach der anderen. Und das von der ersten Minute an.

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The Night Guy

Montag, Mai 14th, 2012

Ich bin mir nicht so sicher, ob ich diesen Eintrag wirklich schreiben soll. Und noch weniger, ob ich ihn veröffentlichen soll. Es ist in gewisser Hinsicht das Portrait eines meiner Kollegen bzw. genauer gesagt des anderen Nachtportiers hier im Hostel. Und ich weiss, dass er, wenn er jemals rausfinden würde, dass ich dies geschrieben habe, nur noch eins zu mir zu sagen hätte: “I’ll kill you!” Was allerdings, sollte man fairerweise erwähnen, er auch so ziemlich häufig zu mir und ungezählten anderen Leuten sagt. Immer mit einer komisch hohen Pieps-Stimme. Keine Ahnung was es damit auf sich hat. Auf jeden Fall bin ich mir ziemlich sicher, dass er es dann erst meinen würde. Aber ich schreibe dies trotzdem, denn auch wenn es auf den ersten Blick wie eine Offenlegung seines Charakters wirkt, so offenbart dieser Text doch eigentlich viel mehr über mich. Man muss nur vielleicht ein bisschen zwischen den Zeilen lesen.

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