Posts Tagged ‘Brisbane’

Australische Tierwelt

Freitag, November 11th, 2011

Ich weiß, es ist mal wieder schon viel zu lange her, dass ich zuletzt etwas geschrieben habe. Wenn man mal von dem peinlichen Gedicht absieht, ist es schon wieder ein Monat. Die einfache Wahrheit ist: ich habe signifikante Motivationsprobleme. Das macht nicht nur die Jobsuche, auf der ich mich immer noch befinde, schwierig, sondern bedeutet leider auch, dass Reiseberichte ausbleiben. Denn auch wenn es gerade nichts Berichtenswertes gibt, so gibt es doch viele ausstehende Geschichten, die ich eigentlich mal erzählen könnte.

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Eine ganz neue Erfahrung

Samstag, Oktober 1st, 2011

Ein Blog wie dieser kann sehr problematisch sein. Denn grundsätzlich ist es so, dass ich mehr blogge, wenn mein Leben gerade langweilig ist und ich deswegen viel Zeit dafür habe. Sobald es interessant wird, bin ich aber viel zu beschäftigt, um über die aktuellen Ereignisse zu berichten. Das führt dann dazu, dass es endlose Geschichten über langweilige Farmarbeit gibt, aber sehr wenige spannende Reiseberichte. Und eine solch spannende Reise war auch der Grund dafür, dass es hier jetzt schon wieder fast drei Wochen komplett ruhig war. Wenn jemand eine Idee für die Lösung dieses Problems hat, wäre ich sehr froh diese zu hören. Ansonsten vertröste ich wieder auf wahrscheinlich niemals kommende verspätete Berichte und schreibe heute über etwas ganz Anderes. Aber Achtung: dieser Eintrag ist vielleicht der Ehrlichste und Persönlichste, den ich je geschrieben habe. Weiterlesen also ganz auf eigene Gefahr.

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Als sei ich niemals weg gewesen…

Freitag, Juni 17th, 2011

Es gibt Freundschaften, da spielt es keine Rolle, ob man sich monate- oder jahrelang nicht gesehen hat, dass man Ewigkeiten kein Wort gewechselt hat. Wenn man sich dann wiedersieht, ist es ganz wie immer, als hätte man sich erst gestern gesehen. Dies sind die Freundschaften, die bleiben, die wirklich guten Freunde, die wiederzusehen immer nichts als eine große Freude ist. So scheint es mir gerade mit Australien zu gehen.

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Deja vu

Mittwoch, Juni 15th, 2011

Ich sitze gerade in Melbourne am Flughafen – Terminal 1, Gate 12 – und warte auf einen Flug da ich viel zu früh hier bin. Aber im Gegensatz zum 6. Mai, als ich zu früh für den Rückflug nach Deutschland zum ungeplanten und nicht erfreulichen Heimatbesuch war, warte ich jetzt auf den Anschlussflug nach Brisbane. Und ich warte, weil ich dachte, es sei clever, das Gepäck gleich durchzuchecken. Was aber jetzt verhindert, dass ich schon einen früheren Flug nehmen kann. Und somit sitze ich hier genau wie vor fast sechs Wochen, auf genau dem gleichen Platz, und vertreibe mir die Wartezeit im Internet.

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Oh happy day!

Dienstag, April 26th, 2011

Ich komme gerade ganz frisch aus dem Royal Brisbane & Women’s Hospital, wo sie trotz Feiertag so gut waren, meinen (gebrochenen) Fuß zu röntgen und sich die Zeit zu nehmen, mir mitzuteilen, dass dieser so gut verheilt sei, dass ich zukünftig wieder mit normalen Schuhen durch die Gegend laufen kann. Ihr könnt Euch meine Freude darüber, den riesigen, stinkenden, warmen, nervigen, Klettverschluss-behafteten Stütz-Stiefel loszuwerden gar nicht vorstellen. Die ersten Schritte waren zwar noch etwas unbeholfen, aber schon auf dem Weg zur futuristischen Brisbaner Bushaltestelle (die Busse hier fahren auf eigens für sie reservierten “Schnellstraßen”) stellte sich so etwas wie Lauf-Normalität ein. Ein großer Tag! Jetzt werden die nächsten zehn Tage Rundreise mit Charlotte bestimmt noch schöner als sowieso schon. Nur die ausstehenden Beiträge über die Nationalparks rund um Darwin zu schreiben wird schwierig – jetzt will ich erstmal irgendwohin laufen…

Ein kleines Land

Montag, März 7th, 2011

Wenn man von einer Stadt in die nächste zieht, nirgendwo lange verweilt, immer in Jugendherbergen übernachtet, dann trifft man zwangsläufig eine Menge Leute. Und unter diesen sind dann doch durchaus einige, mit denen man sich gut versteht, mit denen man gerne ein Zimmer, einen Ausflug, ein Mittagessen, oder was auch sonst, teilt. Und doch sind es flüchtige Bekanntschaften, die man meist spätestens nach ein paar Tagen wieder verabschiedet. Und zu allen diesen kleinen Abschieden mache ich den immer gleichen, schlechten Witz: „Vielleicht sieht man sich ja wieder, ist ja schließlich ein kleines Land.“ Und so groß, wie es auf der Karte erscheint, ist es wirklich nicht.

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Wicked Brisbane

Sonntag, Februar 13th, 2011

Wie schon erwähnt, Brisbane gefällt mir wirklich sehr gut. Nur mit den geschlossenen Museen ist das halt mit der Kultur so eine Sache. Wie gut, dass ich Fabian, mit dem ich in Bundaberg einige Zeit ein Zimmer geteilt habe, hier wiedergetroffen habe. Fabian ist nämlich großer Musical-Fan und noch größerer Fan von Wicked, dem Broadway Musical, das die Vorgeschichte zum Zauberer von Oz, besser bekannt als The Wizard of Oz, erzählt. Und wie gut es sich da trifft, dass dies gerade in Brisbane läuft und Fabian auch wusste, dass es dort immer zwei Stunden vor jeder Vorstellung eine Lotterie von Karten für nur A$35 gibt.

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Kontraste

Freitag, Februar 11th, 2011

Gestern morgen habe ich also endlich Bundaberg verlassen – Joe hat mich noch zum Bahnhof gebracht und tränenreich verabschiedet – und bin dann nachmittags in Brisbane angekommen. Und der Kontrast zu Bundaberg war von dem Moment, als ich aus dem Zug gestiegen bin, spürbar. Auf der einen Seite das verschlafene Farmnest, auf der anderen Seite die große Metropole. Ein Traum.

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Sieben Stunden bis zum Tod

Sonntag, Februar 6th, 2011

Während Queensland gerade mal wieder wegen Unwetter – Wirbelsturm, Tornado, Zyklon, wie auch immer man das nennt – weltweit in den Nachrichten ist, kriegen wir in good old Bundaberg davon nichts mit. Außer, dass es in den Nachrichten alles andere verdrängt hat und somit auch hier in Australien die weltgeschichtlichen Entwicklungen, die sich gerade in Ägypten abspielen, nicht beachtet werden.

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Die Große Langeweile

Montag, Januar 31st, 2011

Ich bin am 16. November in Bundaberg angekommen. Das ist morgen elf Wochen her. Die Entscheidung, hier her zu kommen, war sehr spontan. Die hier zu bleiben, habe ich nie getroffen. Das ist einfach so passiert.

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