Posts Tagged ‘Australia’

Ein Fremder im eigenen Land

Freitag, Mai 17th, 2013

Als ich im Dezember nach Deutschland zurückgekehrt bin, wollte ich eigentlich nur ein oder zwei Monate in der alten Heimat bleiben. Am Ende sind dann doch wieder fünf daraus geworden, bevor ich den Absprung ins diesmal nicht ganz so ferne Ausland geschafft habe. Ich hatte also eigentlich ausreichend Zeit, um mich wieder einzuleben, aber in manchen Dingen hat das dann doch nicht so ganz geklappt.

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Fabricated Truth 3.0

Freitag, Januar 18th, 2013

When I started this blog, more than five years ago, I had no idea where it was headed. I wrote about all manner of things, but mostly about film. I wrote literally hundreds of what I called “Minute Movie Reviews”, starting with Bottle Rocket and culminating, years later, with The Good German. I wrote about other things as well, but that was merely a sideshow. It was all about film. I wrote about the writers’ strike in Hollywood. I wrote about the Award Season (And for those that read German, I urge to again remember why the Golden Globes are no indication for the Oscars and are actually worthless.) . I wrote about films I particularly liked and even tried a more scholarly approach to them, once. The first Fabricated Truth was all about film.

This lasted for nearly three years. Three happy, fruitless years of consistent movie watching and misery. After which time, I went to Australia. The language of the blog changed to German and I wrote about my life on the other side of the world. I wrote about my travels. I wrote about my jobs. I wrote about my personal life. Or lack thereof. I even wrote about my struggles with depression and other, even more tedious forms of mental illness. A blog that had been about something I loved had turned into one about something I lived. The second incarnation of Fabricated Truth was all about myself.

I left Australia months. I came back to my native Germany six weeks ago – almost to the day. And on here, it has become quiet. Not a single word was written, let alone published. Well, this is about to change. (In roughly three minutes as I write this, once I click “Publish”.) It is time for Fabricated Truth 3.0, for the third attempt at this blog (not a blog, I’ve written others before and since). I’m not sure what it will be like. I’ll try to write about this and that. I’ll try to switch between languages every now and again. I might even add a third one, if things work out as planned. (Which they won’t, but still; it’s nice to dream.) I won’t make any promises I can’t keep, but I’ll try to write something at least twice a week. Not on a fixed schedule. Not to a deadline. Not with a word count to strive for. Just whenever and whatever springs to mind. There will probably be some stories of my trip(s) which have never made it on here. There will be the occassional movie review, if I feel the need to add something to the noise. And there will be a reprise of something that was a part of the first Fabricated Truth: fiction. I’ve written stories before, and some even on and for this blog. That’s something I want to do again. And hopefully, that will contribute to a new dawn for this little corner of the internet. It’s time someone switched the lights back on around here. And since I’m the only one with a key, it has to be me. I hope you are prepared for it.

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A few more hours in Wellington

Sonntag, November 4th, 2012

I have been in New Zealand for less than 72 hours. In that time, I’ve seen the biggest city (Auckland), quite a bit of the North Island (from a bus window) and now the capital, Wellington. And after spending just one day here, I have to say: this is a place I could live. And I don’t say something like that lightly, especially of tiny cities like this one.

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Reisestress

Montag, September 17th, 2012

Das Wort “Freizeitstress”, so furchtbar es auch sein mag, ist ja inzwischen im alltäglichen Sprachgebrauch angekommen. Und wer kennt es nicht, dass man sich so viele Dinge vornimmt und Pläne macht, dass die Zeit, die eigentlich zur Entspannung gedacht war, auf einmal tatsächlich in Stress ausartet. Das Wort “Reisestress” hingegen habe ich bisher niemanden (außer mir selbst) verwenden hören. Aber auch dieser ist vielleicht vielen nicht ganz unbekannt. Und wenn man länger unterwegs ist, ist er scheinbar fast vorprogrammiert.

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Allein unter Aboriginies

Donnerstag, September 13th, 2012

Wenn man einen Reisebericht liest, erwartet man, dass dieser weitestgehend chronologisch die Orte, Erlebnisse und Ereignisse auflistet. Gelegentlich gibt es natürlich Handlungsstränge, die mehr oder weniger parallel zur Hauptgeschichte verlaufen und die man dann gut als Anekdoten verpackt an geeigneter Stelle eingestreut genießen kann. Und auch beim Schreiben ist es sinnvoll, chronologisch vorzugehen. Allerdings besteht dann auch das Problem, dass man plötzlich über Sachen schreibt, die Wochen her sind, während man die aktuelleren, viel präsenteren Ereignisse nicht verarbeiten kann. Und vor diesem Problem stehe ich gerade. Chronologisch müsste ich jetzt von meiner Reise rund um Alice Springs mit Mona, Tae und Lok berichten. Und dies wäre eine interessante Geschichte, garniert mit vielen Fotos. Aber das ist eben Wochen her, ich sitze gerade am Strand, der Strom geht mir aus, und ich würde viel lieber über aktuellere Sachen schreiben. Weswegen ich das auch einfach mache und die letzten sechs Wochen nur im Schnelldurchlauf wiedergebe, mit der Hoffnung später noch Zeit für die ausführlichen Berichte, die ich geplant hatte, zu haben.

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Photographierender Autodidakt

Montag, September 10th, 2012

Der aufmerksame Leser mag es schon bemerkt haben: es gibt dieser Tage zwei Arten von Berichten hier. Die einen sind die klassischen Reiseberichte. „Und dann habe ich das gemacht.“ Die anderen sind mehr Anekdoten, die nicht unbedingt der Chronologie folgen, sondern Leute oder Dinge, die mich während der Reise beschäftigt haben, betreffen. Und bevor ich den versprochenen Bericht über den Ausflug zum Uluru hier einstelle, will ich an einem Beispiel mein neues Hobby, die Photographie, in den Mittelpunkt stellen und dabei so einiges über mich verraten.

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Totkranker Camper

Donnerstag, September 6th, 2012

Diest ist das Dach von Serenity am Morgen des ersten August. Zu diesem Zeitpunkt wollte ich eigentlich in Darwin sein, war aber noch unterwegs. Und ja, das ist Frost auf dem Dach. Frost, der mir an jenem Tag nicht viel ausgemacht hat. Aber vorher, nun vorher hat mich die Kälte so richtig erwischt.

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Die lieben Reisegefährten

Montag, September 3rd, 2012

Wenn man zwei Jahre in einem Land hauptsächlich mit Reisen verbringt, trifft man eine Menge Leute. Die meisten sind nur oberflächliche Bekanntschaften, die ganz schnell vergessen sind. Die meisten vergisst man auch gerne am nächsten Tag wieder, den leider gibt es mehr nervige Leute auf dieser Welt als nette. Aber man findet immer auch Leute, die einem sympathisch sind und deren Gesellschaft man schätzt, zumindest für eine kurze Zeit. Und gelegentlich gibt es sogar Leute, die zu echten Freunden werden und mit denen man auch liebend gerne gemeinsam reist und von denen man sogar weiß, dass man sie wiedersehen wird, wenn sich die Wege Down Under getrennt haben. Die beiden Engländerinnen, Rosie und Nikki, die in Adelaide in meinem Auto Platz genommen haben, gehören nicht zu dieser Sorte. Sie sind vielmehr das genaue Gegenteil: die schlimmsten Menschen, die ich hier je getroffen habe.

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Postapokalyptische Abenteuer in Coober Pedy

Donnerstag, August 30th, 2012

Der Aufbruch in Adelaide verzögerte sich natürlich. Das ist ja immer so. Man will um 8 Uhr morgens losfahren, um möglichst weit zu kommen, aber mit sechs Leuten fallen auch fünf noch Dinge ein, die noch ganz schnell gemacht werden müssen. (Ich war natürlich abfahrbereit.) Aber wenn die Sonne schon gegen 17 Uhr hinter dem Horizont verschwindet und man campt, ist ein frühes Losfahren eigentlich unabdingbar. Oder man nimmt halt in Kauf, unterwegs nicht so viel zu sehen, wie eigentlich geplant. Wie an diesem ersten Tag, an dem wir außer dem wahrlich nicht sehenswerten Stadtzentrum von Port Augusta eigentlich nur gefahren sind. Rosie und Nikki mit mir in Serenity, Lok and Tae mit Mona in ihrem namenslosen, älteren Namensvetter meines Autos.

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Es folgt: ein Reisebericht. Oder zwei.

Montag, August 27th, 2012

Sechs lange Wochen sind ins Land gegangen, seitdem ich etwas an dieser Stelle veröffentlicht habe. Eine unfassbar und unverschämt lange Zeit. Die Vorsitzende meines Fan-Clubs (in anderen Kreisen auch als meine Mutter bekannt) schreibt nahezu täglich E-Mails und fordert neues Material. Und ich, treusorgender Sohn, verspreche natürlich jedes Mal, ganz bald wieder etwas zu schreiben. Und nehme es mir auch ganz fest vor. Aber irgendwie kommt dann immer etwas dazwischen. Wer mit mir bei facebook befreundet ist, kennt einige der Dinge, die so dazwischen gekommen sind. Denn auch wenn ich mir bei meiner Anmeldung vor nunmehr fast anderthalb Jahren vorgenommen habe, dass ich es nicht als Mitteilungswerkzeug benutze, sondern weiterhin regelmäßig blogge, ist es doch so, dass drei Zeilen “Status-Update” schnell geschrieben sind, ein Blog-Eintrag aber doch mehr Zeit, Ruhe und Arbeit erfordert.

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