Zwischenbericht

Es ist bei diesem Job ganz schön schwer, mal mit den Managern zu sprechen, um seine Konditionen für eine Vertragsverlängerung vorzulegen. Was für Konditionen? Nun die, zu denen die meisten treuen Leser mir in der Umfrage (siehe rechts) geraten haben und zu denen ich auch selber tendiere – Vertragsverlängerung nur, wenn ich auch weiter kostenlos hier wohnen kann. Heute habe ich dann endlich mit jemaden sprechen können und jetzt sieht es so aus:

Das Hostel-Management hätte überhaupt kein Problem damit, mir weiter kostenlos ein Zimmer zur Verfügung zu stellen. Wenig überraschend angesichts der Tatsache, dass hier zurzeit 70% Belegung schon Hochbetrieb ist. Die Hauptsaison ist vorbei und bedingt durch den starken australischen Dollar gibt es kaum Budget-Reisende, die derzeit Hostels nutzen. Und da in Melbourne die Konkurrenz sehr groß ist (unter anderem ja sogar aus dem eigenen Verbund), ist derzeit einfach nichts los. Und dann würde es das Hostel ja nichts kosten, eines der leeren Zimmer mich nutzen zu lassen.

Nur leider kann das Hostel-Management das nicht entscheiden, sondern muss das vorab mit der regionalen Managerin klären. Und die ist wohl dagegen, weil es gegen den Standardvertrag geht. Da steht nämlich drin, dass Unterbringung im Haus $163 die Woche kostet. Jetzt habe ich gesagt, dass ich auf jeden Fall verlängere, wenn die Unterkunft inklusive ist und es mir noch mal gründlich überlege, wenn ich dafür bezahlen oder mir woanders etwas suchen muss. Und mit diesem Angebot werden sie jetzt Montag zur Regionalmanagerin gehen und ich hoffe einfach inständig darauf, dass sie sich darauf einlässt. Spricht einiges dafür, da sie eigentlich keine andere Wahl haben. Aber wenn sie nicht mitspielt, muss ich mir schnellstens überlegen was ich dann mache. Trotzdem verlängern? Hier wohnen bleiben oder woanders etwas suchen? Entscheidungen, die ich eigentlich nicht treffen will. Also drückt mir die Daumen, dass es so klappt und ich weiter gutes Geld sparen kann für spannende Reisen, über die ich dann traditionell an dieser Stelle natürlich bestenfalls spärlich berichten werde.

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3 Responses to “Zwischenbericht”

  1. ine sagt:

    Ein Argument wäre doch auf jeden Fall, dass die kostenlose Unterbringung im Hostel während der ersten 6 Wochen möglich war, obwohl das Hostel da noch deutlich stärker ausgelastet war. Daumen drücken ist natürlich selbstverständlich!

  2. Hannah sagt:

    Auch ich drücke Dir ganz doll die Daumen das es klappt!!!

  3. Bin ja selbst Web 2.0 Junkie … als Ventil bevorzuge ich allerdings Mountainbikefahren und Beachvolleyball. Einer der vielen Gründe, warum ich vor Jahren von Wien nach Innsbruck übersiedelt bin, war die Natur. Wenn Du Dreitausender direkt vor der Nase hast, hält dich bei schönem Wetter kein Tweed der Welt vorm Bildschirm.

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