Vom Touristen zum Schwerverbrecher

Diese Geschichte hier hat sich vor nunmehr drei Wochen zugetragen. Ich habe schon mehrfach versprochen sie hier zu erzählen. Ich habe in mehreren E-Mails auf diesen Blog für Details verwiesen, weil ich zu faul war und bin, das alles mehrfach niederzuschreiben. Und wer mit mir bei facebook befreundet ist kann sich vielleicht noch an meine kurze, prägnante Beschreibung dieses Tages erinnern. Und die spannende Frage: ist das alles wirklich passiert? Ja, ist es, und hier folgt nun endlich die lang erwartete Geschichte davon, wie ich mich von einem unschuldigen Touristen zum ab morgen polizeilich gesuchten Kriminellen gewandelt habe. Inklusive Bildern – mit besonderem Dank an den Fotografen!Es fängt, wie so oft, ganz entspannt an. Nachdem ich das Kapitel Bundaberg endgültig abgeschlossen habe und mit diesem Flugzeug

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nach Brisbane geflogen bin, habe ich dort meinen Kindheitsfreund Jan getroffen, der für kurze zwei Wochen die weite Anreise aus Deutschland (aus Bayern bzw. Franken sogar, um ganz genau zu sein) auf sich genommen hatte, um mich zu besuchen und etwas von diesem schönen Land zu sehen.

Aber zunächst noch ein kurzer Kommentar zu diesem Bild (das noch von mir stammt, alle folgenden, qualitativ deutlich hochwertigen Bilder stammen von Jan): ich mag solche Flugzeuge. Fast so sehr wie die Tatsache, dass es am Flughafen in Bundaberg noch nicht mal eine Sicherheitskontrolle gibt. Das ist Fliegen noch so, wie es sein sollte – nichts von dieser modernen Panikmache in Jets. Hat allerdings nichts mit der Geschichte zu tun. Wollte das nur mal loswerden.

Von Brisbane aus sind wir dann mit einem Mietwagen aufbrochen. Zehn Tage um nach Cairns zu fahren. Viel Autofahren, aber auch viel Sehen, von den Stränden der Sandinsel Fraser Island (traumhaft schön) über die Wasserfälle der Atherton Tablelands (fast noch schöner) bis hin zum Regenwald des tropischen Norden Queensland (unbeschreibbar). Die Reise war wirklich toll und verdient einen ausführlichen Bericht mit ganz vielen Bildern, vor allem von den so schwer zu findenden und zu fotografierenden Schnabeltier. Dies ist aber auch nicht Inhalt dieses Berichts.

Eines schönen Tages, es war der 20. September, sind wir also von Hervey Bay losgefahren mit dem Ziel Agnes Water. Eine drei- bis vierstündige Fahrt, die wir schon vormittags in Angriff genommen haben, da ich aus eigener Erfahrung schon wusste, dass Agnes und die damit verbundene “Stadt” 1770 deutlich schöner sind als Hervey Bay. Die erste Stunde der Fahrt verlief auch wenig ereignisreich, bis ich dann auf einmal, warum auch immer, erklären kann ich es nicht, das vor mir abbiegen wollende Auto übersehen habe. Jan als aufmerksamer Beifahrer hat zwar noch laut aufgeschrien, aber trotz Vollbremsung war es zu spät. Ich will gar nicht wissen, wie schnell wir noch unterwegs waren, als wir mit unglaublicher Wucht auf das andere Auto auffuhren. Um es mal ganz einfach auszudrücken: ohne Gurte und Airbags wären wir sicherlich nicht mit ein paar Schrammen und blauen Flecken davongekommen.

Und natürlich einem gewaltigen Schock, der bei mir zumindest noch dadurch verstärkt wurde, dass ich mir absolut nicht erklären konnte (und es auch immer noch nicht kann), wie ich dieses andere Auto komplett übersehen konnte. Ich war durch nichts abgelenkt, habe nicht in der Gegend rumgeguckt, war wach und konzentriert. Ich weiß, das klingt jetzt alles eher nach Ausreden und Ausflüchten, aber ich kann versichern, dass es niemanden so sehr beschäftigt wie mich, was ich da falsch gemacht habe. Denn dass dieser Unfall ganz alleine meine Schuld war stand von Anfang an außer Frage.

Der Fahrerin des anderen Autos ist zum Glück körperlich auch nichts passiert. Das ist sicherlich an dieser ganzen Geschichte der einzige Trost: es ist nichts kaputt gegangen, was nicht wieder zu reparieren wäre.

Passiert ist das Ganze direkt auf dem Bruce Highway, der größten Straße in der ganzen Gegend. Was natürlich auch bedeutete, dass direkt Unmengen anderer Autos da waren. Und anhielten. Und halfen. Ganz anders als in Deutschland, wo alle nur möglichst schnell weg kommen wollen, sind die Australier nämlich um ihre Mitmenschen besorgt. Etwas gewöhnungsbedürftig. Jedenfalls haben engagierte Leute sofort Krankenwagen und Polizei gerufen und die Autos von der Straße geschoben, damit nicht noch mehr passiert. Ich muss ganz ehrlich sagen, dies alles nur so halb mitbekommen zu haben. Ein bisschen unter Schock habe ich sicherlich auch gestanden.

Dann kam der Krankenwagen und die Sanitäter bestätigten hauptsächlich unsere Selbstdiagnosen: nichts Schlimmes passiert. Haben sich alles angehört, die üblichen Fragen gestellt, angeboten, uns mit ins Krankenhaus zu nehmen, aber auch gesagt, dass dies wohl nicht nötig sei. Drei Wochen später kann ich sagen: war es auch nicht, zumindest in meinem Fall. Auch wenn ich den blauen Fleck an der Hüfte vom Gurt zwei Wochen lang in allen Farben des Regenbogens bewundern durfte. Von den Schmerzen mal ganz zu schweigen. Jan hatte eine kleine Schnittwunde auf der Stirn, aber diese war als er zurück nach Deutschland geflogen ist, auch schon wieder so gut wie verheilt. Alles in allem also: wir haben unglaubliches Glück gehabt.

Weniger gut ging es hingegen unserem treuen Mietwagen. Ich habe leider kein Bild von vor dem Unfall, aber danach sah er so aus:

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Und das ist auch der Grund warum es mir nicht ganz so leicht fällt, diese Geschichte einfach als ein Missgeschick, durch das man halt durch muss, abzutun. Denn beim Anmieten haben wir (auf mein Drängen) ganz bewusst darauf verzichtet, für gut 300 Dollar mehr die Selbstbeteiligung im Schadensfall auf Null zu reduzieren. Stattdessen lag diese bei A$3300. Und das tut dann schon ein bisschen weh und macht es schwierig, die Geschichte mit dem sonst so dringend benötigten (und auch ausreichend vorhandenen) Galgenhumor zu sehen.

Eine ganze Weile nach dem Rettungswagen traf dann auch die Polizei ein. Ich hatte inzwischen die Unterlagen des Autoverleihs (Hertz…) rausgesucht und festgestellt, dass ich auf keinen Fall die Schuld zugeben dürfte, es sei denn ich sei rechtlich dazu verpflichtet. Aha. Nicht sehr hilfreich. Also da auch noch nicht angerufen, sondern erstmal abgewartet während der Polizist mit der anderen Fahrerin gesprochen hat. Dann erzählt was passiert ist. Mir große Mühe gegeben nicht zu sagen, dass es meine Schuld war, ohne gleichzeitig so zu wirken, als wollte ich mich irgendwie herausreden. War schließlich ganz eindeutig mein Fehler. Das hat die Polizei auch so gesehen. Sie haben einen Abschleppwagen organisiert und dann mitgeteilt, dass wir im Streifenwagen mit nach Maryborough (von dem ich bis heute nicht weiß, wie man es eigentlich ausspricht) fahren müssten, da ich dort ins “Watch House” müsste – aber keine Sorge, ich würde nicht da bleiben müssen.

Ich glaube, ich habe eine ganze Weile gebraucht, bis ich verstanden habe, dass ich da gerade offiziell verhaftet wurde. Ohne Handschellen und die Worte “You’re arrested”, dafür sehr höflich ja geradezu freundlich. Hinterhältig. Aber irgendwie auch angenehm. Auf der Fahrt erklärte der wirklich extrem nette Senior Constable dann, dass ich eine Kaution, “cash bail” um genau zu sein, zahlen müsste, die dem Bußgeld entspricht, dass ich zu erwarten habe. Dies würden sie machen um es für mich einfacher zu machen, da ich ja als Reisender nicht unbedingt zum Gerichtstermin in der Nähe sein würde. Wie gesagt, alles sehr nett und freundlich. Trotzdem nicht unbedingt eine Erfahrung, die ich wiederholen muss.

Auf der Fahrt habe ich dann auch mit Hertz telefoniert, die alles aufgenommen haben und mir dann gesagt haben, dass wir in Hervey Bay ein neues Auto abholen könnten. Das war auf jeden Fall schon mal eine ganz positive Entwicklung, verhinderte es doch das, was ich seit einiger Zeit vor mich hin murmelte: “Toll, Christoph, den ganzen Urlaub ruiniert.” Genauso wie das Auto der Gegenseite, hier zu sehen:

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Ich muss sagen, es ist ein etwas komisches Gefühl auf dem Rücksitz eines Streifenwagens auf den Parkplatz der Polizeiwache einzubiegen und dann darauf zu warten, dass einem die Autotür aufgemacht wird. Meine Verbrecher-Gefühle verstärkten sich jedenfalls zunehmend. In der Wache wurden wir dann ins Vernehmungszimmer gebracht und da, entgegen den Regularien die an der Tür hingen, allein gelassen. Allerdings nicht sehr lange, dann durfte ich meine 250 Dollar Strafe zahlen. Und erfuhr von Officer Gompelman (ja, der hieß wirklich so), dass ich gleich noch ins “watch house” müsste, wo Jan dann auch nicht mitkommen könnte. Was das allerdings ist war mir zu dem Zeitpunkt noch nicht so ganz klar.

Doch bevor ich erfahren konnte, was es damit auf sich hat, erklang plötzlich der Feueralarm in der Polizeiwache und wir durften mit ungefähr zwei Dutzend uniformierten und bewaffneten Polizisten das Gebäude verlassen. Was zum Witz des Tages führte: “wieso löse ich eigentlich den Feueralarm hier aus, nachdem ich schon die Kaution bezahlt habe?” Galgenhumor, liebe Freunde, Galgenhumor.

Außerdem führte es zu diesem Bild:

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Könnt Ihr erkennen, wie glücklich ich darüber in, mit den ganzen Polizisten auf das Eintreffen der Feuerwehr zu warten?

Es war natürlich nur ein falscher Alarm, aber nicht nur wir, sondern auch einige der Polizisten hatten großen Spaß daran, dass uns garantiert niemand glauben würde, dass wir nicht nur mit zur Polizei, sondern dann auch noch von dort evakuiert werden mussten. Aber der Spaß währte nicht lange, denn jetzt ging es für mich ins Watch House. Und als SC Gompelman seine Pistole in der Tür-Schleuse einschloss wurde mir klar: willkommen im Gefängnis. Die Nervosität, die sich langsam gelegt hatte, war mit einem Mal voll zurück. Das durfte doch echt nicht wahr sein. Zwar waren auch hier alle sehr nett, aber jetzt fühlte ich mich wirklich wie ein Schwerverbrecher. Erst musste ich ein paar Sachen unterschreiben, meinen Namen ausfüllen und so, dann wurden die berühmten “mug shots” gemacht – diese Bilder wo die Leute vor einer grauen Wand mit einem Metermaß stehen, eine Karte mit ihrem Namen in der Hand, und finster in die Kamera gucken. Ich gebe es zu: nichts ärgert mich heute so sehr wie die Tatsache, dass ich mich damals nicht getraut habe, nach einer Kopie dieser Bilder zu fragen.

Als nächstes dann Fingerabdrücke. Die jüngeren unter meinen natürlich gesetzestreuen Leser haben vielleicht niemals mitbekommen, dass man so etwas klassisch mit Tinte macht. Finger rein, dann aufs Papier. Das durfte ich jetzt gefühlte tausend Mal machen. Erst jeden einzelnen Finger. Dann die Daumen noch mal extra. Dann die vier Finger jeder Hand zusammen. Dann die ganze Handfläche. Und alles in doppelter Ausfertigung. Am Ende gab es nicht nur jede Menge Blätter voller Fingerabdrücke, sondern hatte ich auch pechschwarze, verschmierte Hände. Wogegen es allerdings netterweise ein Reinigungsmittel gab. Das nicht ganz wenig Terpentin enthielt, dem Geruch nach zu urteilen.

Als ich fertig war mit dem ganzen Prozedere und noch ein bisschen im watch house gewartet hatte – ich habe währenddessen die Tafel mit den Namen der Insassen studiert – zwei wegen Gerichtsterminen an dem Tag, einer wegen Trunkenheit – kam der nette Polizist mich dann wieder abholen. Vorher durfte ich mir vom Sergeant dort allerdings noch anhören, dass, wenn ich nicht zu meinem Gerichtstermin am 12. Oktober erscheinen würde, ich nicht nur die 250 Dollar cash bail verlieren würde, sondern auch ein Haftbefehl gegen mich erlassen würde. Doch der andere versicherte mir sofort, dass ich mir darüber keine Sorgen machen müsste. Ich hoffe, es stimmt.

Das also alles abgeschlossen, wurden wir noch netterweise wieder im Streifenwagen zu dem Ort gefahren, wo unser Leihwagen hin abgeschleppt worden war. Dies und alles andere verleitete mich damals zu der Aussage (via twitter): “wenn ich noch mal verhaftet werde, dann hoffentlich wieder in Australien, so nett ist hier die Behandlung”. Aber ganz ehrlich: ich muss das nicht noch einmal haben.

Der Besitzer des Abschleppwagens hat uns dann noch netterweise zur Bushaltestelle gefahren. Und vorher noch demonstriert, dass unser Auto noch anspringt. Faszinierend. Da sage noch mal jemand etwas gegen Toyota. Mit dem Bus sind wir dann nach Hervey Bay gefahren, dort zu Hertz gelaufen, und mir nur ungefähr sechs Stunden Verspätung zum zweiten Mal gen Agnes Water aufgebrochen. Und weil ich mal gelernt habe, dass man nach einem Sturz vom Fahrrad direkt wieder aufsteigen sollte, habe ich mich auch gleich wieder hinters Steuer gesetzt. Ohne Zwischenfälle bisher.

Und das ist die Geschichte von meinem Unfall, meiner Verhaftung, meiner Transformation vom einfachen Touristen zum gesuchten Schwerverbrecher. Wenn ich die Zusatzversicherung für das Auto abgeschlossen gehabt hätte, würde ich es heute einfach als kleine Anekdote erzählen. So ist es jetzt halt eine kleine, teure Anekdote. Habe ich etwas daraus gelernt? Keine Ahnung. Dies ist schließlich das wirkliche Leben, nicht irgendwelche Geschichten die am Ende eine Moral haben müssen. Alles was ich sicher weiß ist, dass ich nicht morgen nach Hervey Bay fliegen werde um zu meinem Gerichtstermin zu erscheinen. Ich hoffe nur, dass dann nicht doch noch ein Haftbefehl gegen mich erlassen würde. Kann ich gerade echt nicht gebrauchen.

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10 Responses to “Vom Touristen zum Schwerverbrecher”

  1. Jan G. sagt:

    Ich bezeuge hiermit offiziell, dass die Geschichte sich wie erzählt zugetragen hat!
    Aber den Urlaub hast Du auf keinen Fall ruiniert. Es war eine Erfahrung, die (so seltsam das klingen mag) im Vorhinein zwar nicht gebraucht hätte, die aber im Nachhinein irgendwie dazugehört.
    And let’s be honest: It makes one Hell of a story! ;-)

  2. Jonas sagt:

    Wenn es dich beruhigt, mir ist es vor ein paar Monaten auch passiert, dass ich ein Auto komplett übersehen habe. An der Kreuzung nach links geguckt, nach rechts geguckt und das Auto was von rechts kam einfach nicht wahrgenommen… War zum Glück eine sehr langsam fahrende Oma, so dass nichts passiert ist.

  3. No sagt:

    Und ich möchte hiermit bezeugen (und denunzieren), dass Christoph H., Schwerverbrecher, Knastvogel und gewiefter Ausbrecher, sich darüber hinaus per Email negativ über den größten australischen Nationalhelden (Steve Irwin!!!!!) geäußert hat. Für dieses Vergehen sollte er mit der vollen Härte des australischen Gesetzes bestraft werden, oder aber Abbitte leisten. Ich schlage daher vor, Christoph H. verfasst als Wiedergutmachung ein Gedicht zu Ehren von Steve Irwin, das qualitativ mindestens an das legendäre Gedicht Jacopos beim Dichterwettbewerb im Koboldreich heranreicht. Damit werden ihm auch alle anderen Verbrechen als Generalablass vergeben.

  4. Jan G. sagt:

    Diese völlig haltlosen Anschuldigungen und Beschuldigungen gegen meinen guten Freund und Reisebegleiter kann ich so nicht im Raum stehen lassen. Ich verlange Beweise, Sir!

  5. Jan und Jonas: Vielen Dank!
    No: Challenge accepted!

  6. Für die Nichteingeweihten hier übrigens das Gedicht, auf das No anspielt. Ist schon faszinierend, was für Dateien ich für so wichtig gehalten habe, dass ich sie um die halbe Welt getragen habe…

    Aus meinem Leben

    Schon sehr oft zu früher Stunde,
    hörte ich die frohe Kunde:
    „Die Sonne ist heut’ aufgegangen,
    ein neuer Tag hat angefangen!“

    Dies geht wohl vielen Leuten so,
    die meisten sind darüber froh,
    doch was sie dabei nicht bedenken,
    ist wer uns tut die Sonne schenken.

    Die Menschen glauben an zwölf Götter,
    und wer’s nicht tut, der ist ein Spötter,
    doch nur ich alleine weiß,
    weshalb die Sonne ist so heiß:

    Sie lächelt meine Klugheit an,
    sie strahlt den ganzen Tag mich an,
    sie freut sich meiner Wundergaben,
    kann sich den ganzen Tag dran laben,

    deswegen geht sie täglich auf
    und nimmt dann ihren langen Lauf.

  7. No sagt:

    @ Christoph: Ich finde dein Gedicht wunderbar und freue mich schon auf dein neues Werk.

    @ Jan: In der Tat erhebe ich harte Anklage gegen unseren gemeinsamen Freund. Autounfälle und Fluchtversuche erscheinen geradezu lächerlich im Vergleich zu derart ketzerischen Schriften, die Christoph verbreitet. Selbst ich wage es nicht, die vollständige, lästerliche Verleumdung eines der größten Männer unserer Zeitgeschichte hier öffentlich zur Schau zu stellen, doch mögen diese Auschschnitte genügen, auf dass sich jedermann ein Bild machen kann. Ich warne hier noch einmal mit aller Dringlichkeit: Menschen mit Herzproblemen oder leicht erregbaren Gemütern sowie Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten hier aufhören zu lesen!
    Folgende Schand-Worte fand ich in Christophs Email:

    “Steve Irwin wird hier extrem kritisch gesehen, um nicht zu sagen bei sehr vielen Leuten regelrecht verachtet. [...] Man sollte also seine Verehrung von ihm besser geheim halten [...]”

    Ich erhebe hiermit Anklage gegen Christoph und möchte soweit gehen zu behaupten, er stelle womöglich sogar das schauspielerische Talent sowie die Großtaten von Chuck Norris höchstpersönlich in Frage! Hierfür liegen allerdings noch keine Beweise vor.

  8. Da hast Du aber schön alle relevanten Passagen aus dem Zitat rausgestrichen. Schon faszinierend, was man so alles machen kann in der Hinsicht.
    Was Chuck Norris angeht kann ich nur sagen: schau Dir mal dessen Nase an! Von wegen es gibt keine Wand, die nicht vor ihm weg läuft, wenn er zur Kopfnuss ansetzt…
    Das Gedicht scheint übrigens noch etwas zu brauchen. Bin etwas aus der Übung…

  9. No sagt:

    Da, er tut es schon wieder! Ketzer! Ketzer!
    ;-)

  10. J.G. aus B am R in B sagt:

    Sir, ich sehe in Ihrem Excerpt (wenn wir einmal annehmen wollen, dass es authentisch ist) nicht den geringsten Beweis für Ihre haltlosen Anschuldigungen.
    Der Beschuldigte hat lediglich geäußert, dass es an dem Ort gefährlich ist, sich zu seiner Anhängerschaft zu Steve Irwin zu bekennen. Mehr nicht.
    Im Gegenteil, kann man im Umkehrschluss aus der Aussage man müsse seine Verehrung geheim halten, ziehen, dass er nur seine Umgebung beschreibt und seine persönliche Verehrung des australischen Nationalhelden ungebrochen ist!

    Sie, Sir, haben also noch keinen schlüssigen Beweis für Ihre Anschuldigungen gebracht!

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