Change We Can Believe In

Almost three years ago, I started Fabricated Truth. What was once envisioned as an all-encompassing blog about film, literature, culture in general and my personal life quickly turned into a film review site. In the three years since I started this endeavour, there have been 660 posts – 586 of which were movie reviews. (And most of which, in turn, were Minute Movie Reviews, my often copied but never equalled unique way of writing about film. Yes, I am arrogant. And ignorant.) In the last five months, there has been a regular update schedule, three times a week, always punctual, always good. Until last week, that is, when it was rudely interrupted. But while the interruption was planned, to make way for bigger and better things, the manner of it was not. But alas, things don’t always work out as we want them to. But now it is truly time for change, for something new, unexpected and exciting – at least that is what the brochure says. And to mark that change, I am first going to change the language, back to my native German, mitten im Satz. Warum? Weil es notwendig ist.

Morgen, auf den Tag genau drei Jahre nachdem ich dieses Unterfangen, dieses “Bloggen” angefangen habe, werde ich in ein Flugzeug steigen und in die weite Welt hinausfliegen. (Hineinfliegen? Englisch schreiben ist bedeutend einfacher.) Erstmal für drei Tage nach Singapur – und dann am Sonntag weiter nach Australien. Ankunft in Sydney Montag Morgen, 6 Uhr Ortszeit (21 Uhr Sonntag Abend MESZ). Und dann?

Ja, das ist eine sehr gute Frage. Dann geht das Abenteuer los – wobei die meisten Leute dieses Abenteuer einfach nur “Leben” nennen. Das Ganze nennt sich “Work&Travel” oder auch einfach “Working Holiday” und kombiniert das Beste aus Reisen und Arbeiten – ein fremdes Land richtig kennenlernen, viele Leute treffen und Geld verdienen. Oder soweit zumindest die Theorie. Wie es in der Praxis aussieht – nun, davon habe ich nicht den blassesten Schimmer. Aber es wird auf jeden Fall abwechslungsreicher und interessanter als die letzten drei Jahre und somit werde ich wohl über meinen hohen Schatten springen und dieses Blog zu meinem ganz persönlichen Erfahrungsbericht umgestalten. Fotos nicht ausgeschlossen. Und damit ich dabei meine Muttersprache nicht verlerne – no worries, mate – schreibe ich noch einmal auf Deutsch. Irgendwie muss ich ja üben…

Gerade habe ich meinen Riesenrucksack gepackt – noch ist reichlich Platz für Souvenirs und Erinnerungen – und jetzt stehen die letzten Pflichten vor der Abreise an. Wer mich kennt – und wer dies hier liest, kennt mich – weiß genau, dass ich diese bis zur letzten Minute vor mir hergeschoben habe. Die letzten gut 24 Stunden vor der Abreise (Fahrt nach Frankfurt, von dort dann um fünf vor zwölf, wie passend, los) sind also noch einmal sehr stressig. Mal schauen, ob die ersten Tage in Australien da besser werden. Aufgeregt bin ich auf jeden Fall.

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One Response to “Change We Can Believe In”

  1. Sebastian sagt:

    Alles, alles Gute für den Trip!

    Erwarte minutöse, gewohnt ironische, kurzweilige Berichte über die Aussies!

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