Archive for the ‘Psychological’ Category

Ein Fremder im eigenen Land

Freitag, Mai 17th, 2013

Als ich im Dezember nach Deutschland zurückgekehrt bin, wollte ich eigentlich nur ein oder zwei Monate in der alten Heimat bleiben. Am Ende sind dann doch wieder fünf daraus geworden, bevor ich den Absprung ins diesmal nicht ganz so ferne Ausland geschafft habe. Ich hatte also eigentlich ausreichend Zeit, um mich wieder einzuleben, aber in manchen Dingen hat das dann doch nicht so ganz geklappt.

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Reisestress

Montag, September 17th, 2012

Das Wort “Freizeitstress”, so furchtbar es auch sein mag, ist ja inzwischen im alltäglichen Sprachgebrauch angekommen. Und wer kennt es nicht, dass man sich so viele Dinge vornimmt und Pläne macht, dass die Zeit, die eigentlich zur Entspannung gedacht war, auf einmal tatsächlich in Stress ausartet. Das Wort “Reisestress” hingegen habe ich bisher niemanden (außer mir selbst) verwenden hören. Aber auch dieser ist vielleicht vielen nicht ganz unbekannt. Und wenn man länger unterwegs ist, ist er scheinbar fast vorprogrammiert.

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Die lieben Reisegefährten

Montag, September 3rd, 2012

Wenn man zwei Jahre in einem Land hauptsächlich mit Reisen verbringt, trifft man eine Menge Leute. Die meisten sind nur oberflächliche Bekanntschaften, die ganz schnell vergessen sind. Die meisten vergisst man auch gerne am nächsten Tag wieder, den leider gibt es mehr nervige Leute auf dieser Welt als nette. Aber man findet immer auch Leute, die einem sympathisch sind und deren Gesellschaft man schätzt, zumindest für eine kurze Zeit. Und gelegentlich gibt es sogar Leute, die zu echten Freunden werden und mit denen man auch liebend gerne gemeinsam reist und von denen man sogar weiß, dass man sie wiedersehen wird, wenn sich die Wege Down Under getrennt haben. Die beiden Engländerinnen, Rosie und Nikki, die in Adelaide in meinem Auto Platz genommen haben, gehören nicht zu dieser Sorte. Sie sind vielmehr das genaue Gegenteil: die schlimmsten Menschen, die ich hier je getroffen habe.

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Man soll gehen, wenn’s am Schönsten ist

Dienstag, Juni 26th, 2012

Man soll gehen, wenn’s am Schönsten ist. Nach diesem Grundsatz hätte ich Melbourne schon vor einigen Wochen verlassen sollen, als es mir so gut wie nie ging. Allerdings gab es dann doch noch gewisse Verpflichtungen, auch bekannt als Arbeit, und außerdem konnte ich ja nicht ahnen, dass ich mal wieder einige Dinge nicht unbedingt besser machen würde. Aber wie dem auch sei, schön ist es immer noch und so ist es dann jetzt auch an der Zeit zu gehen.

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Innigste Hassliebe

Montag, Juni 11th, 2012

Ich hasse Joggen. Meine Verachtung für diesen “Sport” kennt praktisch keine Grenzen. Es gibt wenige Dinge, die ich so schlimm finde wie sinnfrei und kopflos durch die Gegend zu laufen. Gibt es etwas Langweiligeres? Wahrscheinlich, aber spontan fällt mir nichts ein. Die ersten fünf Minuten sind ja noch zu ertragen, aber danach wird es immer schlimmer und schlimmer, bis ich irgendwann das Gefühl habe vor lauter Langeweile und aufgestauter Aggressionen am Liebsten die nächste rote Ampel ignorieren zu wollen und mich vor das erstbeste Auto werfen will. Ich bin in der Lage, vier Stunden auf einem Rennrad zu sitzen und dabei richtiggehend Spaß zu haben, aber dreißig Minuten Laufen sind einfach 29 zu viel. Wie kann es also sein, dass der heutige Tag das zweiwöchige Jubiläum ununterbrochenen morgenliches (…) Joggen markiert?

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Christoph Hartwig, Professioneller Skateboarder

Freitag, Juni 8th, 2012

Beim Durchblättern meines Blog-Archivs ist mir aufgefallen, dass ich zwar verdammt viel (und verdammt lange Einträge) schreibe, aber dass ich mich dabei doch auf sehr wenige Themen beschränke. Ein bisschen etwas über meine Arbeit (Noch zwei Wochen!) und meine Kollegen, viel über Entscheidungen und meine Unfähigkeit diese zu treffen (Werde ich morgen ein Auto kaufen? Niemand kann es sagen, ich am Allerwenigsten.) und ab und zu mal ein kurzer Bericht über einen Ausflug, einen Reiseabschnitt, garniert mit ein paar Fotos. Aber was ich so in meiner normalen Freizeit mache, womit ich mich beschäftige, wenn ich nicht arbeite oder über einfachen, doch unendlich schweren, Entscheidungen brüte, nun, das ist etwas, worüber ich kaum und viel zu selten schreibe. Deswegen heute mal ein Eintrag zu diesem Thema.

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Verlängerung

Dienstag, Mai 1st, 2012

Der Titel deutet es schon an. Es hat eine Entscheidung gegeben und es war die offensichtliche.

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Zwischenbericht

Samstag, April 28th, 2012

Es ist bei diesem Job ganz schön schwer, mal mit den Managern zu sprechen, um seine Konditionen für eine Vertragsverlängerung vorzulegen. Was für Konditionen? Nun die, zu denen die meisten treuen Leser mir in der Umfrage (siehe rechts) geraten haben und zu denen ich auch selber tendiere – Vertragsverlängerung nur, wenn ich auch weiter kostenlos hier wohnen kann. Heute habe ich dann endlich mit jemaden sprechen können und jetzt sieht es so aus:

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Ein Dilemma

Montag, April 23rd, 2012

Seit etwas mehr als vier Wochen arbeite ich jetzt als “night supervisor” in Melbourne im Hostel. Und da mein Vertrag auf sechs Wochen ausgelegt war, stehe ich jetzt vor der schweren Frage, wie es weitergeht. Heute morgen haben sie mir eine Verlängerung des Vertrags angeboten – noch einmal sechs Wochen. Und seitdem, schlafend und wach, überlege ich, ob ich das Angebot annehmen soll.

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Ein typischer Tag im Januar 2012

Samstag, Januar 28th, 2012

Es schleicht sich gerade mal wieder so etwas wie Routine ein. Ein Alltag der es schwierig macht aus diesem auszubrechen und mal etwas Anderes zu machen. Um einen Eindruck davon zu vermitteln was ich gerade so mit meiner Zeit mache, berichte ich einfach mal von einem typischen Tag. Der sich zwar so nie zugetragen hat und wohl auch nie zutragen wird, der aber ein Amalgam der letzten Wochen darstellt und deswegen schon irgendwie repräsentativ ist. Die Chronologie mag nicht so ganz korrekt sein, aber es ist alles wirklich passiert.

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