Archive for the ‘Arbeitsberichte’ Category

Verlängerung

Dienstag, Mai 1st, 2012

Der Titel deutet es schon an. Es hat eine Entscheidung gegeben und es war die offensichtliche.

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Ein Dilemma

Montag, April 23rd, 2012

Seit etwas mehr als vier Wochen arbeite ich jetzt als “night supervisor” in Melbourne im Hostel. Und da mein Vertrag auf sechs Wochen ausgelegt war, stehe ich jetzt vor der schweren Frage, wie es weitergeht. Heute morgen haben sie mir eine Verlängerung des Vertrags angeboten – noch einmal sechs Wochen. Und seitdem, schlafend und wach, überlege ich, ob ich das Angebot annehmen soll.

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Guter Freitag

Freitag, April 6th, 2012

Heute ist Karfreitag. Der zweitwichtigste Feiertag der christlichen Kirchen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Im Englischen heißt Karfreitag “Good Friday”. Ich habe nie so recht verstanden warum. Weshalb nennen die Kirchenväter den Tag an dem ihr Heiland gekreuzigt wurde gut? Aber wie dem auch sei, darum geht es gar nicht. Und auch nicht darum, dass ich heute morgen bei der Übergabe an die nächste Schicht meinen Kollegen “have a good Friday” gewünscht habe. (Ja, ich bin so lustig, dass ich mich selber manchmal vor Lachen nicht einkriege.) Viel mehr geht es einfach darum, warum heute ein guter (Frei-)Tag ist.

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Ein ganz neues Leben, die Dreiundzwanzigste!

Dienstag, April 3rd, 2012

Zugegeben, es ist vielleicht (noch) nicht die dreiundzwanzigste Aufnahme dieser Szene, aber es ist auf jeden Fall mal wieder eine Umstellung und ein Neubeginn und eine Chance. Und es ist auch wirklich ein ganz neues und anderes Leben, auch wenn der Film immer noch in Melbourne spielt und die meisten Protagonisten auch noch dabei sind. Der Unterschied ist nur: ich habe einen Job. So einen richtigen, mit Vollzeitbeschäftigung, Urlaub, offizieller Einarbeitung und vor allem Bezahlung. Mit anderen Worten: all das, wonach ich seit Monaten (mehr oder weniger aktiv) gesucht habe.

Ja, wie konnte das passieren? Und vor allem: was für ein Job ist es denn nun bitte eigentlich endlich? Berechtigte Fragen, die ich nun versuchen werde kurz und knapp zu beantworten. Wer diesen Blog schon etwas länger liest, weiß, dass dies nicht gelingen wird. Aber manchmal sind 10000 Worte einfach nötig.

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Ein typischer Tag im Januar 2012

Samstag, Januar 28th, 2012

Es schleicht sich gerade mal wieder so etwas wie Routine ein. Ein Alltag der es schwierig macht aus diesem auszubrechen und mal etwas Anderes zu machen. Um einen Eindruck davon zu vermitteln was ich gerade so mit meiner Zeit mache, berichte ich einfach mal von einem typischen Tag. Der sich zwar so nie zugetragen hat und wohl auch nie zutragen wird, der aber ein Amalgam der letzten Wochen darstellt und deswegen schon irgendwie repräsentativ ist. Die Chronologie mag nicht so ganz korrekt sein, aber es ist alles wirklich passiert.

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Als ob ich mir etwas zu beweisen hätte

Montag, September 12th, 2011

Während die Tage hier in Bundaberg hoffentlich endgültig zu Ende gehen, versuche ich das Beste aus der Zeit zu machen. Und was wäre da besser, als sich noch einmal zu beweisen, wer man ist, wie toll man ist, und das man vor allem viel besser als die Meisten ist? Genau, gar nichts wäre besser als das.

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Der Tod des Geistes

Samstag, September 3rd, 2011

Alkohol tötet ja bekanntlich Gehirnzellen. Deswegen wird ja auch immer von übermäßigem Alkoholkonsum abgeraten. Neben anderen, ebenso guten Gründen. Aber es gibt Dinge, die töten das Denkvermögen noch schneller, effektiver *und* effizienter (sorry, BWLer-Witz) als Alkohol. Farmarbeit ist definitiv eine dieser Sachen.

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Eine neue Karriere?

Montag, August 29th, 2011

Am Freitag nach der Arbeit kam Joe zu mir und fragte mich, ob ich Sonntag vielleicht mal etwas anderes machen wollte. Da ich ja immer für jeden Scheiß zu haben bin, habe ich erstmal gefragt, worum es denn geht, bevor ich ja gesagt habe. Joes Aussage: “Catering”. Bei einem Multi-Kulti-Festival hier in Bundaberg. Schwarzarbeit, schlechte Bezahlung (A$12 die Stunde), vernünftige Klamotten erforderlich, aber was solls. Ich habe ja extra ein weißes Hemd und eine schwarze Hose für solche Fälle dabei. Und was anderes ist ja immer gut.

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Arbeiten bis der Arzt kommt

Samstag, August 13th, 2011

Okay, ich gebe es zu, der Titel ist etwas irreführend. Ich habe natürlich nicht gearbeitet, bis der Arzt gekommen ist. Aber da ich nicht nur körperlich sondern auch mental etwas angeschlagen bin, ist mir leider nichts besseres eingefallen um meine aktuelle Situation zu beschreiben. Außer vielleicht einem alles umfassenden Wort: beschissen.

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Geduld zahlt sich aus

Sonntag, August 7th, 2011

Geduld ist nicht gerade eine meiner Stärken. Ganz im Gegenteil. Alles was Wartezeit erfordert vermeide ich eigentlich um jeden Preis. Ich will alles immer sofort. Auch die Arbeit hier in Bundaberg. Als ich heute vor drei Wochen angekommen bin und erfahren habe, dass ich am nächsten Tag nicht arbeiten würde, wurde ich schon ungeduldig. Als ich dann an den ersten vier Tagen nur einen einzigen gearbeitet habe, war ich kurz davor wieder wegzufahren. Und ganz ehrlich, es war nicht die Geduld, die mich hier gehalten hat.

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