Archive for the ‘Aussie Culture’ Category

Allein unter Aboriginies

Donnerstag, September 13th, 2012

Wenn man einen Reisebericht liest, erwartet man, dass dieser weitestgehend chronologisch die Orte, Erlebnisse und Ereignisse auflistet. Gelegentlich gibt es natürlich Handlungsstränge, die mehr oder weniger parallel zur Hauptgeschichte verlaufen und die man dann gut als Anekdoten verpackt an geeigneter Stelle eingestreut genießen kann. Und auch beim Schreiben ist es sinnvoll, chronologisch vorzugehen. Allerdings besteht dann auch das Problem, dass man plötzlich über Sachen schreibt, die Wochen her sind, während man die aktuelleren, viel präsenteren Ereignisse nicht verarbeiten kann. Und vor diesem Problem stehe ich gerade. Chronologisch müsste ich jetzt von meiner Reise rund um Alice Springs mit Mona, Tae und Lok berichten. Und dies wäre eine interessante Geschichte, garniert mit vielen Fotos. Aber das ist eben Wochen her, ich sitze gerade am Strand, der Strom geht mir aus, und ich würde viel lieber über aktuellere Sachen schreiben. Weswegen ich das auch einfach mache und die letzten sechs Wochen nur im Schnelldurchlauf wiedergebe, mit der Hoffnung später noch Zeit für die ausführlichen Berichte, die ich geplant hatte, zu haben.

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Australischer Fußball

Sonntag, Mai 6th, 2012

Ich habe in den letzten Wochen eine neue Theorie entwickelt. Ich vermute mal, dass sie nicht sonderlich originell ist und eigentlich auch nicht neu, da sie andere vorher schon aufgestellt und vielleicht sogar bewiesen oder widerlegt haben, aber für mich stellt sie einen neuen Gedankengang dar und hat meine Überlegungen über Australien, die Gesellschaft und die Welt generell in ganz neue Bahnen gelenkt. Und die Theorie ist folgende: wenn Du etwas über die Menschen eines Landes erfahren willst, dann schau Dir ihren Volkssport an. Die Kultur einer Region spiegelt sich im Sport wider.

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Picture/Data Dump

Sonntag, Februar 12th, 2012

Ich bin jetzt seit über vier Monaten in Melbourne und habe praktisch nichts über das Leben in dieser Stadt geschrieben. Und weil es mir gerade etwas an Ideen für durchdachte Einträge fehlt, folgt nun hier einen Sammlung von Fotos und Anekdoten aus meiner Zeit in Melbourne. Keine richtigen Geschichten, keine tiefen Betrachtungen, nur ein Überblick über das Oberflächliche, was dann vielleicht zusammengenommen einen kleinen Eindruck von meinem Leben hier vermittelt.

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Weihnachten in Melbourne, Teil 2

Freitag, Dezember 30th, 2011

Weil ich gestern Abend zu müde war, um es noch fertig zu schreiben, folgt jetzt hier der zweite und voraussichtlich letzte Teil des Berichtes wie ich die Weihnachtstage in Melbourne verbracht habe. Gestern habe ich vom 23. berichtet, jetzt folgt der 24. und auch die nächsten Tage.

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Weihnachten in Melbourne, Teil 1

Donnerstag, Dezember 29th, 2011

Ein paar Tage verspätet, aber da Ihr ja sowieso gerade alle im Urlaub seid oder andere Ausreden habt, nicht täglich zu schauen, ob ich etwas Neues geschrieben habe, ist das ja auch egal. Hier also der Bericht über mein Weihnachten in Melbourne. Ein Weihnachten, das kaum weniger weihnachtlich hätte sein können, aber trotzdem sehr schön und lustig war.

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Weihnachten fällt aus

Donnerstag, Dezember 22nd, 2011

Übermorgen ist Heiligabend. Höhepunkt der besinnlichsten Zeit des Jahres. Oder so in der Art. Denn mit dem zweiten australischen Weihnachten vor der Türe habe ich etwas vergessen, wie das alles eigentlich aussehen sollte.

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Zu kurze Haare

Sonntag, Dezember 4th, 2011

Als ich mir vor kurzem die Haare ganz kurz habe schneiden lassen, hatte das gute Gründe: Der Friseurbesuch war überfällig, da mein wallendes Haupthaar mehr an eine unzähmbare Mähne erinnerte als an irgendetwas, was ein Mann auf dem Kopf tragen sollte. Längere Haare können zwar auch sehr adrett aussehen, bedeuten aber auch immer Arbeit. Wenn die Haare hingegen schön kurz sind, hat dies nahezu ungezählte Vorteile. Eine schnellere Morgentoilette. Komplimente hübscher Frauen. Nie wieder Probleme mit vom Wind zerzausten Haaren. Was ich allerdings nicht bedacht habe, ist die Symbolwirkung. Denn jeder der schon mal versucht hat, sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen, kann sich vorstellen, wie viel schwerer diese sowieso schon nicht ganz einfache Aufgabe wird, wenn man sich an wenigen Millimeter kurzen Haaren festzukrallen versucht.

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Vom Touristen zum Schwerverbrecher

Dienstag, Oktober 11th, 2011

Diese Geschichte hier hat sich vor nunmehr drei Wochen zugetragen. Ich habe schon mehrfach versprochen sie hier zu erzählen. Ich habe in mehreren E-Mails auf diesen Blog für Details verwiesen, weil ich zu faul war und bin, das alles mehrfach niederzuschreiben. Und wer mit mir bei facebook befreundet ist kann sich vielleicht noch an meine kurze, prägnante Beschreibung dieses Tages erinnern. Und die spannende Frage: ist das alles wirklich passiert? Ja, ist es, und hier folgt nun endlich die lang erwartete Geschichte davon, wie ich mich von einem unschuldigen Touristen zum ab morgen polizeilich gesuchten Kriminellen gewandelt habe. Inklusive Bildern – mit besonderem Dank an den Fotografen! (weiterlesen …)

Die Wunder der Enthaltsamkeit

Freitag, Oktober 7th, 2011

Wer diesen Blog schon länger verfolgt, der weiß, dass ich, bevor ich mich nach Australien aufgemacht habe, einer großen Passion komplett verfallen war. Dass es etwas gab in meinem Leben, was ganz klar an erster Stelle stand (sorry, liebe Freunde und Verwandte) und einen Großteil meiner Zeit und Energie konsumierte. Und dass ich überzeugt davon war, dass diese Leidenschaft – ich möchte fast sagen, diese Liebe – ewig währen würde. Ich spreche natürlich vom Film. Von Filmen. Vom Kino. Von der Macht der in Bildern erzählten Geschichte.

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Eine neue Karriere?

Montag, August 29th, 2011

Am Freitag nach der Arbeit kam Joe zu mir und fragte mich, ob ich Sonntag vielleicht mal etwas anderes machen wollte. Da ich ja immer für jeden Scheiß zu haben bin, habe ich erstmal gefragt, worum es denn geht, bevor ich ja gesagt habe. Joes Aussage: “Catering”. Bei einem Multi-Kulti-Festival hier in Bundaberg. Schwarzarbeit, schlechte Bezahlung (A$12 die Stunde), vernünftige Klamotten erforderlich, aber was solls. Ich habe ja extra ein weißes Hemd und eine schwarze Hose für solche Fälle dabei. Und was anderes ist ja immer gut.

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