Archive for the ‘Brisbane’ Category

Als sei ich niemals weg gewesen…

Freitag, Juni 17th, 2011

Es gibt Freundschaften, da spielt es keine Rolle, ob man sich monate- oder jahrelang nicht gesehen hat, dass man Ewigkeiten kein Wort gewechselt hat. Wenn man sich dann wiedersieht, ist es ganz wie immer, als hätte man sich erst gestern gesehen. Dies sind die Freundschaften, die bleiben, die wirklich guten Freunde, die wiederzusehen immer nichts als eine große Freude ist. So scheint es mir gerade mit Australien zu gehen.

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Deja vu

Mittwoch, Juni 15th, 2011

Ich sitze gerade in Melbourne am Flughafen – Terminal 1, Gate 12 – und warte auf einen Flug da ich viel zu früh hier bin. Aber im Gegensatz zum 6. Mai, als ich zu früh für den Rückflug nach Deutschland zum ungeplanten und nicht erfreulichen Heimatbesuch war, warte ich jetzt auf den Anschlussflug nach Brisbane. Und ich warte, weil ich dachte, es sei clever, das Gepäck gleich durchzuchecken. Was aber jetzt verhindert, dass ich schon einen früheren Flug nehmen kann. Und somit sitze ich hier genau wie vor fast sechs Wochen, auf genau dem gleichen Platz, und vertreibe mir die Wartezeit im Internet.

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Oh happy day!

Dienstag, April 26th, 2011

Ich komme gerade ganz frisch aus dem Royal Brisbane & Women’s Hospital, wo sie trotz Feiertag so gut waren, meinen (gebrochenen) Fuß zu röntgen und sich die Zeit zu nehmen, mir mitzuteilen, dass dieser so gut verheilt sei, dass ich zukünftig wieder mit normalen Schuhen durch die Gegend laufen kann. Ihr könnt Euch meine Freude darüber, den riesigen, stinkenden, warmen, nervigen, Klettverschluss-behafteten Stütz-Stiefel loszuwerden gar nicht vorstellen. Die ersten Schritte waren zwar noch etwas unbeholfen, aber schon auf dem Weg zur futuristischen Brisbaner Bushaltestelle (die Busse hier fahren auf eigens für sie reservierten “Schnellstraßen”) stellte sich so etwas wie Lauf-Normalität ein. Ein großer Tag! Jetzt werden die nächsten zehn Tage Rundreise mit Charlotte bestimmt noch schöner als sowieso schon. Nur die ausstehenden Beiträge über die Nationalparks rund um Darwin zu schreiben wird schwierig – jetzt will ich erstmal irgendwohin laufen…

Ein kleines Land

Montag, März 7th, 2011

Wenn man von einer Stadt in die nächste zieht, nirgendwo lange verweilt, immer in Jugendherbergen übernachtet, dann trifft man zwangsläufig eine Menge Leute. Und unter diesen sind dann doch durchaus einige, mit denen man sich gut versteht, mit denen man gerne ein Zimmer, einen Ausflug, ein Mittagessen, oder was auch sonst, teilt. Und doch sind es flüchtige Bekanntschaften, die man meist spätestens nach ein paar Tagen wieder verabschiedet. Und zu allen diesen kleinen Abschieden mache ich den immer gleichen, schlechten Witz: „Vielleicht sieht man sich ja wieder, ist ja schließlich ein kleines Land.“ Und so groß, wie es auf der Karte erscheint, ist es wirklich nicht.

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Wicked Brisbane

Sonntag, Februar 13th, 2011

Wie schon erwähnt, Brisbane gefällt mir wirklich sehr gut. Nur mit den geschlossenen Museen ist das halt mit der Kultur so eine Sache. Wie gut, dass ich Fabian, mit dem ich in Bundaberg einige Zeit ein Zimmer geteilt habe, hier wiedergetroffen habe. Fabian ist nämlich großer Musical-Fan und noch größerer Fan von Wicked, dem Broadway Musical, das die Vorgeschichte zum Zauberer von Oz, besser bekannt als The Wizard of Oz, erzählt. Und wie gut es sich da trifft, dass dies gerade in Brisbane läuft und Fabian auch wusste, dass es dort immer zwei Stunden vor jeder Vorstellung eine Lotterie von Karten für nur A$35 gibt.

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Kontraste

Freitag, Februar 11th, 2011

Gestern morgen habe ich also endlich Bundaberg verlassen – Joe hat mich noch zum Bahnhof gebracht und tränenreich verabschiedet – und bin dann nachmittags in Brisbane angekommen. Und der Kontrast zu Bundaberg war von dem Moment, als ich aus dem Zug gestiegen bin, spürbar. Auf der einen Seite das verschlafene Farmnest, auf der anderen Seite die große Metropole. Ein Traum.

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Die Große Langeweile

Montag, Januar 31st, 2011

Ich bin am 16. November in Bundaberg angekommen. Das ist morgen elf Wochen her. Die Entscheidung, hier her zu kommen, war sehr spontan. Die hier zu bleiben, habe ich nie getroffen. Das ist einfach so passiert.

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On the Road (Again)

Montag, November 15th, 2010

In knapp zwei Stunden werde ich zum Ersten Mal in meinem Leben einen Greyhound Bus besteigen und mich damit auf den Weg von Sydney nach Bundaberg machen. Es sind ja nur gute 1.200 Kilometer Wegstrecke, inklusive dem Umsteigen in Brisbane dauert die Fahrt also nur flotte 25 Stunden. Ich denke, es ist keine große Herausforderung sich vorzustellen, wie sehr ich mich auf den kurzen Trip freue. Montag Mittag los, Dienstag Nachmittag da. Perfekt.

In Bundaberg dann in ein etwas dubios klingendes Hostel. Als ich das gestern telefonisch reserviert habe war der Mensch am Telefon vor allem eins: unfreundlich. Aber immerhin haben wir eine Unterkunft für die ersten Nächte – und vor Ort lässt sich dann sicherlich gut auch etwas anderes finden, wenn es nichts ist. Auf jeden Fall besser als das Hostel, wo ich vorher angerufen habe, und wo ich nur nicht zugesagt habe, weil man mindestens für eine Woche buchen musste. Denn erst hinterher habe ich diesen netten Artikel über das Ding gelesen – und bin jetzt sehr froh, dass wir noch ein anderes Hostel gefunden haben. Das ist allerdings auch so ein Working Hostel, wo einem auf Wunsch auch Arbeit (also Fruit Picking) vermittelt wird. Hoffentlich hilft das bei der Arbeitssuche. Und wenn nicht, ist die Rumbrennerei nicht weit…

Es ist also alles angerichtet, dass das Abenteuer Australien so richtig losgehen kann. Mein Ziel für die Fahrt ist es, mein erstes Känguru zu sehen. Ich hoffe mal, dass diese auch entlang der Küste weit verbreitet sind. Sonst wäre ich schon ein wenig enttäuscht. Denn was soll ich denn 25 Stunden lang machen, wenn nicht nach Kängurus Ausschau halten??? Vielleicht schreibe ich sonst den ultimativen Sydney-Post, den ich schon seit einer Woche im Kopf komponiere, aber noch nicht habe schreiben können – inklusive den besten Tipps für kostenlose Unterhaltung in der sündhaft teuren Stadt. (Erwähnte ich schon mal, dass Sydney unglaublich teuer ist?) Oder ich kaufe mir gleich noch ein Buch, damit ich etwas zu lesen habe. Denn so ganz ohne Buch dürfte die Fahrt doch sehr lang werden. Vor allem, wenn die Kängurus sich verstecken.