Archive for the ‘Pictures’ Category

Photographierender Autodidakt

Montag, September 10th, 2012

Der aufmerksame Leser mag es schon bemerkt haben: es gibt dieser Tage zwei Arten von Berichten hier. Die einen sind die klassischen Reiseberichte. „Und dann habe ich das gemacht.“ Die anderen sind mehr Anekdoten, die nicht unbedingt der Chronologie folgen, sondern Leute oder Dinge, die mich während der Reise beschäftigt haben, betreffen. Und bevor ich den versprochenen Bericht über den Ausflug zum Uluru hier einstelle, will ich an einem Beispiel mein neues Hobby, die Photographie, in den Mittelpunkt stellen und dabei so einiges über mich verraten.

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Postapokalyptische Abenteuer in Coober Pedy

Donnerstag, August 30th, 2012

Der Aufbruch in Adelaide verzögerte sich natürlich. Das ist ja immer so. Man will um 8 Uhr morgens losfahren, um möglichst weit zu kommen, aber mit sechs Leuten fallen auch fünf noch Dinge ein, die noch ganz schnell gemacht werden müssen. (Ich war natürlich abfahrbereit.) Aber wenn die Sonne schon gegen 17 Uhr hinter dem Horizont verschwindet und man campt, ist ein frühes Losfahren eigentlich unabdingbar. Oder man nimmt halt in Kauf, unterwegs nicht so viel zu sehen, wie eigentlich geplant. Wie an diesem ersten Tag, an dem wir außer dem wahrlich nicht sehenswerten Stadtzentrum von Port Augusta eigentlich nur gefahren sind. Rosie und Nikki mit mir in Serenity, Lok and Tae mit Mona in ihrem namenslosen, älteren Namensvetter meines Autos.

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Jungfernfahrt

Mittwoch, Juni 20th, 2012

Wenn Schiffe das erste Mal die Anker lichten, werden sie vorher getauft. Jungfernflüge neuer Linienflugzeuge verursachen großen Medienansturm. Als ich das erste Mal mit meinem neuen Auto gefahren bin, war dies die Überführungsfahrt von St Kilda, wo ich es abgeholt habe, nach North Melbourne. Die zweite Fahrt führte mich in die Werkstatt. Die dritte zur Zulassungsbehörde. Danach war es dann auch wirklich richtig *mein* Auto und somit hatte ich beschlossen, für den nächsten Tag, den letzten Samstag, die “offizielle” Jungfernfahrt anzusetzen, um mein Auto gebührend einzuweihen.

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Pinguine!

Sonntag, Juni 3rd, 2012

“Ein Ausflug nach St Kilda” wäre sicherlich ein passenderer Titel gewesen, aber manchmal muss man sich einfach für die Symmetrie entscheiden, auch wenn dann wenig über den Inhalt im Titel zu finden ist. Denn ich hatte ja schließlich versprochen, Pinguin-Bilder nachzuliefern. Aber die sind so schlecht geworden, dass sowohl der Inhalt als auch die Bilder mehr über den generellen Ausflug nach St Kilda erzählen als über die Pinguine.

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Possum!

Mittwoch, Mai 30th, 2012

Im Englischen gibt es einen Ausdruck, “to play possum”, der, soweit ich mich recht erinnern kann, sich totstellen bedeutet. Warum das so ist, verstehe ich allerdings ehrlich gesagt nicht, denn die Possums, denen ich bisher begegnet bin waren alle eher lebhaft. Ganz besonders die Unmengen, die jeden Abend mit Einbruch der Dämmerung in den Flagstaff Gardens, mitten im Zentrum von Melbourne, zu sehen sind. Im Deutschen heißen sie wohl Kusu oder auch Fuchskusu, aber ich bleibe lieber bei Possum.

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Die ersten Bilder

Dienstag, Mai 29th, 2012

Okay, es sind nicht die allerersten Bilder. Noch nicht einmal welche der ersten 100. Aber es sind die ersten, die veröffentlichungswürdig sind. Allerdings nur von der technischen Seite her, vom Inhalt her sicher noch nicht. Bis ich dazu komme, mal sehenswerte Aufnahmen zu machen, habt Ihr aber alle schon wieder vergessen, dass ich eine neue Kamera habe und meine liebe Schwester ist vor Neugier umgekommen. Hier also ein paar Bilder der Sony Alpha A57, aufgenommen in den letzten Tagen. Erklärungen, hoffentlich, überflüssig. Für die Vollansicht einfach auf das Bild klicken. Dringend empfohlen, da die Miniatur-Bilder irgendwie von WordPress verpixelt wurden.

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Das letzte Bild

Samstag, Mai 26th, 2012

Wer mich kennt, weiß wie schwer ich mich immer mit Entscheidungen tue. Wie sehr ich kämpfen muss, um überhaupt irgendetwas entscheiden zu können. Und wenn es nur die Frage ist, ob ich italienisch oder chinesisch zu Abend esse. Und je größer die Tragweite einer Entscheidung wird, desto schwieriger wird es für mich, diese zu treffen.

Aber immerhin habe ich auch in dieser Frage große Fortschritte gemacht und manchmal habe ich tatsächlich eine Präferenz. Und wenn ich keine habe, nun, dann bin ich gelegentlich trotzdem in der Lage etwas zu entscheiden, selbst wenn ich mich hinterher noch ewig frage, ob es die richtige Entscheidung war.

Zurzeit gibt es einige Entscheidungen, die mich beschäftigen. Entscheidungen darüber, wie es weitergehen soll und was ich machen werde. Sowohl kurzfristig, wenn mein Arbeitsvertrag endet, als auch längerfristig, wenn ich Australien verlassen werde. Und diese Entscheidungen sind wahrlich nicht einfach. Wären es wohl auch nicht für entscheidungsfreudige Leute. Und so sitze ich da und grüble. Und grüble. Und grüble. Und grüble.

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Australischer Fußball

Sonntag, Mai 6th, 2012

Ich habe in den letzten Wochen eine neue Theorie entwickelt. Ich vermute mal, dass sie nicht sonderlich originell ist und eigentlich auch nicht neu, da sie andere vorher schon aufgestellt und vielleicht sogar bewiesen oder widerlegt haben, aber für mich stellt sie einen neuen Gedankengang dar und hat meine Überlegungen über Australien, die Gesellschaft und die Welt generell in ganz neue Bahnen gelenkt. Und die Theorie ist folgende: wenn Du etwas über die Menschen eines Landes erfahren willst, dann schau Dir ihren Volkssport an. Die Kultur einer Region spiegelt sich im Sport wider.

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Picture/Data Dump

Sonntag, Februar 12th, 2012

Ich bin jetzt seit über vier Monaten in Melbourne und habe praktisch nichts über das Leben in dieser Stadt geschrieben. Und weil es mir gerade etwas an Ideen für durchdachte Einträge fehlt, folgt nun hier einen Sammlung von Fotos und Anekdoten aus meiner Zeit in Melbourne. Keine richtigen Geschichten, keine tiefen Betrachtungen, nur ein Überblick über das Oberflächliche, was dann vielleicht zusammengenommen einen kleinen Eindruck von meinem Leben hier vermittelt.

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Australische Tierwelt

Freitag, November 11th, 2011

Ich weiß, es ist mal wieder schon viel zu lange her, dass ich zuletzt etwas geschrieben habe. Wenn man mal von dem peinlichen Gedicht absieht, ist es schon wieder ein Monat. Die einfache Wahrheit ist: ich habe signifikante Motivationsprobleme. Das macht nicht nur die Jobsuche, auf der ich mich immer noch befinde, schwierig, sondern bedeutet leider auch, dass Reiseberichte ausbleiben. Denn auch wenn es gerade nichts Berichtenswertes gibt, so gibt es doch viele ausstehende Geschichten, die ich eigentlich mal erzählen könnte.

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